Widersetzungen gegen die Gendarmerie: Oberbayern (Einzelfälle)
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GenKK, BayHStA Gendarmerie-Korps-Kommando 1338
MInn 67213
GenKK 2.5.3.4.1.1 Gendarmeriekorpskommando 1
2.5.3.4.1.1 Gendarmeriekorpskommando 1 >> MInn-nachgeordneter Bereich >> Gendarmeriekorpskommando >> 74.Widersetzungen gegen die Gendarmerie (W.2.)
1836-1856
Enthält u.a.: Verhaftung des Johann Messerer 1836); Untersuchung gegen Joseph Pauli (1836); Arretierung des Georg Geiger 1846); Generaluntersuchung gegen den Gemeinen Hubert Ruland (1846); Bedrohungen (1850); Meldungen über Angriffe auf Gendarmen (1850); Angriff auf den Stationskommandanten Wilhelm Pommer und Gendarmen Stephan Spaeth und deren Verletzung durch vermummte "Anklöpfler" (1850); bewaffneter Angriff zweier unbekannter, flüchtiger Räuber gegen zwei Gendarmen und Tötung eines der Angreifer (1851); bewaffneter Angriff auf die Gendarmen Florian Reiser und Georg Schieler durch Mitglieder der Familie Weidacher (Johann, Joseph und Helena) (1851); Tötung des vermeintlich mit einer Schusswaffe versehehen Angreifers Johann Rieder durch den Stationskommandanten Max Stamer (1852); Vorwurf der Feigheit gegen den Gendarmen Friedrich Geiger und den Soldaten Alois Baumann wegen der Nichtverwendung einer Waffe bei einer versuchten Arretierung (1852); misslungene Arretierung des Johann Zechmeister (1853); Verletzung des Gendarmen Johann Metzinger anlässlich einer Verhaftung (1853); Widersetzungen allgem. sowie Meldungen von Widersetzungen, teils verbunden mit Körperverletzungen(1849-1856)
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: W.2. (ad W.2.)
Messerer, Johann
Pauli, Joseph
Geiger, Georg
Ruland, Hubert
Pommer, Wilhelm
Spaeth, Stephan
Reiser, Florian
Schieler, Georg
Weidacher, Johann
Weidacher, Joseph
Weidacher, Helena
Rieder, Johann
Stamer, Max
Geiger, Friedrich
Baumann, Alois
Zechmeister, Johann
Metzinger, Johann
Oberbayern
Widersetzungen
Körperverletzung
Arretierungen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ
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