Wolff Has, Wolff Dietenhamer u. Jeronimus Prein, Gewerken des Alaunbergwerks auf der Heil. Engel Zeche vor Helmstedt bekennen, daß Sie den mit Ihnen von dem Abt Hermannus u. dem Convent des etc. Stifts S. Lüdgers zu Werden u. Helmstedt am 25. Mai 1569 aufgerichtheten u. vollzogenen Vertrag seinem ganzen Inhalte nach erfüllen, insbesondere jeder ferneren Anmaßung des Kirchhofs für Sich u. Ihre Nachkommen entsagen wollen. - Actum den 23 Juni 1569 - (Papier. Mit den Unterschriften u. beigedruckten Siegeln der Aussteller.)
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Wolff Has, Wolff Dietenhamer u. Jeronimus Prein, Gewerken des Alaunbergwerks auf der Heil. Engel Zeche vor Helmstedt bekennen, daß Sie den mit Ihnen von dem Abt Hermannus u. dem Convent des etc. Stifts S. Lüdgers zu Werden u. Helmstedt am 25. Mai 1569 aufgerichtheten u. vollzogenen Vertrag seinem ganzen Inhalte nach erfüllen, insbesondere jeder ferneren Anmaßung des Kirchhofs für Sich u. Ihre Nachkommen entsagen wollen. - Actum den 23 Juni 1569 - (Papier. Mit den Unterschriften u. beigedruckten Siegeln der Aussteller.)
NLA WO, 12 Urk, Nr. 171
NLA WO, 12 Urk Benediktinerkloster St. Ludgeri vor Helmstedt
Benediktinerkloster St. Ludgeri vor Helmstedt >> 1 Urkunden
23.06.1569
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ