Wilhelm, Abt zu Arnstein, und die Ganerben von Langenau, die Brüder Hildeger und Daniel, Johann, Sohn Dimes, Ritter, Johann, Sohn Winrichs, alle von Langenau, Ritter Markolf von Kleberg, Heinrich und Dietrich von Staffel bekunden ihren Tausch mit dem Grafen Johann zu Nassau, Herrn zu Hadamar, wonach sie den Grafen ihre Hörigen: Fyhe, Weib des Klais von Hömberg, Contze, Clais und Henne, ihre Söhne, Agnes, die Frau des Henne, geben und dafür von diesem Alheid, die Frau des Herman, Schulteis zu Winden, und ihre Kinder erhalten.
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Wilhelm, Abt zu Arnstein, und die Ganerben von Langenau, die Brüder Hildeger und Daniel, Johann, Sohn Dimes, Ritter, Johann, Sohn Winrichs, alle von Langenau, Ritter Markolf von Kleberg, Heinrich und Dietrich von Staffel bekunden ihren Tausch mit dem Grafen Johann zu Nassau, Herrn zu Hadamar, wonach sie den Grafen ihre Hörigen: Fyhe, Weib des Klais von Hömberg, Contze, Clais und Henne, ihre Söhne, Agnes, die Frau des Henne, geben und dafür von diesem Alheid, die Frau des Herman, Schulteis zu Winden, und ihre Kinder erhalten.
170 I, U 595
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1351-1375 >> 1364
1364 März 26
Ausfertigung, Pergament, die 7 Siegel bis auf 4 (Johann von Langenau) und 7 (Heinrich von Staffel) verletzt
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller, wobei Johan, Sohn Winrichs von Langenau, zugleich für seinen Bruder Winrich siegelt und Ditrich von Staffel unter dem Siegel seines Neffen Heinrich mitsiegelt.
zu 6. Markolf von Kleberg vgl. Sauer: Annalen 22, 147; aus Marburg 1884
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ