"Krieg der Bomber": Kein Dach über dem Reich (Folge 4)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 R140025/101
J 25_G221_118, Teil 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Filmdokumente >> Dokumentarfilme
1985
Enthält:
Die 5-teilige SWR-Dokumentation "Krieg der Bomber" ist eine zeitgeschichtliche Dokumentation über den Bombenkrieg gegen deutsche Städte. 1985 wurde sie zum ersten Mal ausgestrahlt. Sie ist bis heute die umfassendste Fernsehdokumentation zu diesem Thema.
Folge 4: Kein Dach über dem Reich
Inhalt: Die vierte Folge der Serie "Krieg der Bomber" zeigt das Eingreifen der Amerikaner in den Luftkrieg um Deutschland 1943/44. Es werden die Auseinandersetzungen zwischen den Alliierten um die richtige Strategie, die Luftangriffe auf Industrieziele - wie Schweinfurt und Ploesti - und das Zusammenbrechen der deutschen Luftverteidigung dargestellt. Ab Mitte 1942 überführen die Amerikaner Bomber nach Europa. Über die Strategie der Luftkriegsführung besteht zwischen Amerikanern und Engländern Uneinigkeit. Auf der Konferenz von Casablanca im Januar 1943 einigen sich die Alliierten auf eine gemeinsame Strategie. Die amerikanischen Generäle James Parton und Haywood Hansell erläutern die verschiedenen Konzepte. Im Herbst 1943 greift die USSAF die Kugellagerindustrie in Schweinfurt an; für die Amerikaner ein verlustreicher Angriff, da die deutsche Abwehr frühzeitig alarmiert ist. Der amerikanische General Curtis LeMay beurteilt in einem Interview die deutsche Luftverteidigung. Adolf Galland, ehemaliger General der Jagdflieger, äußert sich zur Überforderung der Luftverteidigung und zu den Auseinandersetzungen mit Göring und Hitler. Von den Jagdfliegern wird das neue Düsenflugzeug ME 262 als Jäger gefordert. Hitler will ihn als Blitzbomber einsetzen. General Johannes Steinhoff berichtet von einem Gespräch mit Hitler. Im Juni 1944 landen die alliierten Truppen in der Normandie. Die USSAF greift die Ölraffinerien in Ploesti Rumänien an. London und Südengland werden von der deutschen "Wunderwaffe" der V1 beschossen. Goebbels kündigt im Berliner Sportpalast die Niederlage Englands an. Doch das Bombardement deutscher Städte geht weiter. Sidney Brown, ein ehemaliges amerikanisches Besatzungsmitglied, berichtet, wie seine Kameraden nach dem Abschuss seines Bombers von deutschen Zivilisten erschlagen wurden. Der Film berichtet von der Untersuchung und der Gerichtsverhandlung dieses Lynchjustizfalles. Ende des Jahres 1944 bricht die Luftverteidigung über dem Reich nahezu zusammen. Tiefflieger können ungehindert militärische und zivile Ziele angreifen. General Seinhoff berichtet von den letzten Versuchen der Jagdflieger, die politische Führung zu einer Änderung der Strategie zu veranlassen. Die Reichshauptstadt Berlin erlebt bis zu Kriegsende weitere schwere Bombenangriffe. Augenzeugen berichten davon.
(SWF-Pressetext)
Autor: Jochen von Lang
Realisation und Redaktion: Erich Bottlinger
Dokumentation: Peter Latzel
Sprecher: Heiner Schmidt, Helmut Woestmann
Die 5-teilige SWR-Dokumentation "Krieg der Bomber" ist eine zeitgeschichtliche Dokumentation über den Bombenkrieg gegen deutsche Städte. 1985 wurde sie zum ersten Mal ausgestrahlt. Sie ist bis heute die umfassendste Fernsehdokumentation zu diesem Thema.
Folge 4: Kein Dach über dem Reich
Inhalt: Die vierte Folge der Serie "Krieg der Bomber" zeigt das Eingreifen der Amerikaner in den Luftkrieg um Deutschland 1943/44. Es werden die Auseinandersetzungen zwischen den Alliierten um die richtige Strategie, die Luftangriffe auf Industrieziele - wie Schweinfurt und Ploesti - und das Zusammenbrechen der deutschen Luftverteidigung dargestellt. Ab Mitte 1942 überführen die Amerikaner Bomber nach Europa. Über die Strategie der Luftkriegsführung besteht zwischen Amerikanern und Engländern Uneinigkeit. Auf der Konferenz von Casablanca im Januar 1943 einigen sich die Alliierten auf eine gemeinsame Strategie. Die amerikanischen Generäle James Parton und Haywood Hansell erläutern die verschiedenen Konzepte. Im Herbst 1943 greift die USSAF die Kugellagerindustrie in Schweinfurt an; für die Amerikaner ein verlustreicher Angriff, da die deutsche Abwehr frühzeitig alarmiert ist. Der amerikanische General Curtis LeMay beurteilt in einem Interview die deutsche Luftverteidigung. Adolf Galland, ehemaliger General der Jagdflieger, äußert sich zur Überforderung der Luftverteidigung und zu den Auseinandersetzungen mit Göring und Hitler. Von den Jagdfliegern wird das neue Düsenflugzeug ME 262 als Jäger gefordert. Hitler will ihn als Blitzbomber einsetzen. General Johannes Steinhoff berichtet von einem Gespräch mit Hitler. Im Juni 1944 landen die alliierten Truppen in der Normandie. Die USSAF greift die Ölraffinerien in Ploesti Rumänien an. London und Südengland werden von der deutschen "Wunderwaffe" der V1 beschossen. Goebbels kündigt im Berliner Sportpalast die Niederlage Englands an. Doch das Bombardement deutscher Städte geht weiter. Sidney Brown, ein ehemaliges amerikanisches Besatzungsmitglied, berichtet, wie seine Kameraden nach dem Abschuss seines Bombers von deutschen Zivilisten erschlagen wurden. Der Film berichtet von der Untersuchung und der Gerichtsverhandlung dieses Lynchjustizfalles. Ende des Jahres 1944 bricht die Luftverteidigung über dem Reich nahezu zusammen. Tiefflieger können ungehindert militärische und zivile Ziele angreifen. General Seinhoff berichtet von den letzten Versuchen der Jagdflieger, die politische Führung zu einer Änderung der Strategie zu veranlassen. Die Reichshauptstadt Berlin erlebt bis zu Kriegsende weitere schwere Bombenangriffe. Augenzeugen berichten davon.
(SWF-Pressetext)
Autor: Jochen von Lang
Realisation und Redaktion: Erich Bottlinger
Dokumentation: Peter Latzel
Sprecher: Heiner Schmidt, Helmut Woestmann
0'42
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Barzilay, Isaac; Hochschullehrer, 1915-
Galland, Adolf
Hansell, Haywood S.
Lang, Jochen von
LeMay, Curtis E.
Torno, Ellen
Trier TR; Stadttheater
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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21.11.2025, 3:30 PM CET
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