1.) Die Dörfer Elbersdorf [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] und Kaltenbach [Dorf auf der Gemarkung Elbersdorf, Stadtteil von Spangenbe...
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Urk. 14, 2394
A I u, von Bischofferode sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Bischofferode Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Bi >> Bischofferode, von
1593 Mai 10
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Dörfer Elbersdorf [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] und Kaltenbach [Dorf auf der Gemarkung Elbersdorf, Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] mit Hausungen und dem Gericht, wie diese die Eltern der 1459 Belehnten innehatten; 2.) zehn Viertel Hafer zu Pfieffe [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 3.) fünf Pfund Geld zu Herlefeld [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] und zu Landefeld [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.], und von der Mühle 20 Gänse, 20 Fastnachtshühner, 40 Michaelishühner, Käse und Eier; 4.) 26,5 Viertel Hafer zu Konnefeld [Ortsteil der Gem. Morschen, Schwalm-Eder-Kr.] und die Schaftrift zu Konnefeld; 5.) vier Mark Geld, eine Mark zu Gude [entweder Obergude oder Niedergude, beides Ortsteile der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], eine Mark zu Herlefeld [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] und zwei Mark zu Vockerode [Dorf auf der Gemarkung Vockerode-Dinkelberg, Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 6.) der freie Hof zu Neumorschen [Ortsteil der Gem. Morschen, Schwalm-Eder-Kr.]; 7.) die Wiese unter der steinernen Brücke und das Finkenthal [Wüstung auf der Gemarkung Elbersdorf, Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 8.) zehn Äcker unter dem Kirchhof [zu Elbersdorf]; 9.) das Haus hinter dem Mönchskloster zu Spangenberg [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.] mit Zubehör; 10.) 13 Leimes Hafer, ein Pfund Heller Geld, 13 Steigen Eier, ein Malter Käse zu Halbersdorf [Hof auf der Gemarkung der Stadt Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 11.) ferner die Güter der 1459 Belehnten zu Heyerode [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.], Diemerode [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.] und Wegesüß [Wüstung zwischen Diemerode und Rockensüß] [?], die die Eltern der 1459 Belehnten ehemals von den von Boyneburg zu Lehen getragen hatten, bis die Güter von den von Boyneburg mit dem Dorf Heyerode an die Landgrafen Ludwig und Heinrich von Hessen verkauft wurden; 12.) acht Acker Land zu Spangenberg unter dem heiligen Kreuz.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg von Bischofferode
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg von Bischofferode
Belehnte/r: Georg von Bischofferode, Sohn des verstorbenen Stephan von Bischofferode
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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