Hermannus Scotelmanninch und Ehefrau Mechtildis, Bürger zu Münster, und beider Kinder Wilhelmus, Hinricus, Everhardus, Lutbertus, Hadewigis und Mechtildis schenken die Manse Qindaleshove im Kirchspiel Nottuln (Nuotlon) mit ihren Einkünften von 4 Scheffel Roggen aus dem Hause Hontarpe tho Bokeldarpe im Kirchspiel Billerbeck (Bilrebeke), 14 den. aus dem Haus Wechaken daselbst, 5 sol. und 6 Hühner aus 14 Kotten in villa Hopinghen im Kirchspiel Darfeld (Darevelde), 6 sol. aus einem Acker, den früher Bernardus Uppenkelre bearbeitete, 10 Scheffel Gerste gelegen bei Smittinch vor dem Servatiitor der Stadt Münster, zur Ausstattung des Altars S. Mariae virg. zwischen den Türmen des Doms zum Gedächtnis des Priesters Ernesti de Nortbeke, der zum Ankauf der Güter 18 Mark münst. Denare gegeben hatte, wovon dreimal im Jahr den Rektoren der 13 Domaltäre - des 1. Altars, Stephani, Gregorii, Walburgis, Hlg. 3 Könige, Johannis, Vincentii, Mariae Magdalenae, Catharinae, Petri in aerario, Andreae und Blasii - je 3 den. zu Messen für den Verstorbenen gegeben werden sollen. Siegelankündigung des Ausstellers, des Domkapitels und des Thesaurars (als Kollator des genannten Altars). vigilia purificationis beate Marie virginis