Verkauf eines Zehntteils zu Sondheim an Cappel durch einen Homberger Bürger
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Urk. 18, 522
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1470
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1470-1489
1470
Ausf. Perg. - Urspr. anh. Sg. fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini 1470 vff [!]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann am Ende, Bürger zu Homberg, und seine Ehefrau Lene bekunden für sich und ihre Erben, daß sie Abt Konrad und dem Konvent zu Cappel Prämonstratenserordens sowie deren Nachkommen 1 Viertel des großen und kleinen Zehnten zu Sondheim (Suntheym) mit allem Zubehör, das sie und ihre Vorfahren bisher von Hessen (von vnserm gnedigen hern von Hessin) zu Lehen besessen hatten, für bezahlte 80 Rhein. fl. verkauft haben. Die Verkäufer sagen das Stift der Summe ledig und los, verzichten auf alles bisher an dem Viertel gehabte Recht und setzen es in den Besitz ein.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Diit ist der briff Johann am Ende obir daz ferntel des zcehinden zcu Suntheim
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst. (Johann)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 150r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.266
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.280
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann am Ende, Bürger zu Homberg, und seine Ehefrau Lene bekunden für sich und ihre Erben, daß sie Abt Konrad und dem Konvent zu Cappel Prämonstratenserordens sowie deren Nachkommen 1 Viertel des großen und kleinen Zehnten zu Sondheim (Suntheym) mit allem Zubehör, das sie und ihre Vorfahren bisher von Hessen (von vnserm gnedigen hern von Hessin) zu Lehen besessen hatten, für bezahlte 80 Rhein. fl. verkauft haben. Die Verkäufer sagen das Stift der Summe ledig und los, verzichten auf alles bisher an dem Viertel gehabte Recht und setzen es in den Besitz ein.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Diit ist der briff Johann am Ende obir daz ferntel des zcehinden zcu Suntheim
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst. (Johann)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 150r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.266
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.280
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ