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Steuer und Mühlensachen
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Fürstabtei Herford, Landesarchiv - Akten >> 7. Auseinandersetzungen zwischen dem Stift und der Stadt Herford
1626-1681, 17. Jh.
Enthaeltvermerke: Enthält: - Bitte der Stadt um Verständnis zur Erhebung einer besonderen Steuer wegen der Notlage der Stadt, 1647; - Beschwerde der Äbtissin über Wegnahme von Korn des Johannes Derenthal, Kanoniker von St Johann und Dionys, wegen der beanspruchten Mühlenakzise, desgl. Beschwerde des Stifts auf dem Berge, Streit wegen der Eingriffe in die Jurisdiktion (zum Prozeß vor dem Reichskammergericht), 1626-1630; - Beschwerde des Müllers Heinrich Tacke über seine Inhaftierung durch die Stadt wegen seiner Schulden, 1630-1632; - Äbtissin ./. Stadt wegen Behinderung des Wassergangs der abteilichen Mühle, 1638; - Attestat für den abgehenden Müller, 1681; - Supplik der Anna Kops, Witwe des Rötger Bössels, wegen zweier Mühlensteine, 17. Jh.; - Äbtissin ./. Stadt wegen geforderter Mühlenakzise von der Maria, geb. v. Rheden, 1626; - Denkschrift über die Jurisdiktion über die Mühle, nach 1670
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.