Eheberedung zwischen Philipp von Rodenhausen, Sohn des + Henrich von Rodenhausen und seiner Frau Angnete geborene Schab, und Jungfrau Elisabethe von Schwalbach, Tochter des + Peter von Schwalbach und seiner Frau + Katharina von Heusenstamm. Heiratsgut 2500 Gulden oder 125 Gulden Zins von ihren Brüdern Gernandt und Konrad Adam von Schwalbach, versichert auf zwei Verschreibungen von Graf Georg zu Leiningen-Westerburg und Graf Johann zu Nassau-Katzenelnbogen-Vianden und Diez über 1700 und 2000 Gulden, Kleider und Schmuck, widerlegt zum Wittum 2500 Gulden auf eigene freie Behausung zu Daubringen mit Zubehör und Anteil am Zehnten zu Lollar. Morgengabe 200 Gulden und eine goldene Kette. Siegler: Philipp von Rodenhausen und für Elisabeth ihr Schwager Philipp Rode zu Burgschwalbach sowie beiderseitige Freunde, für Philipp: Magnus von Rodenhausen, Philipp von Trohe, Joh. Magnus Holtzapfel, Johann von Windhausen, für Elisabeth: Gernandt und Conrad Adam von Schwalbach, Friedrich Gotfried von Walderdorff und Reinhard von Schwalbach.
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Eheberedung zwischen Philipp von Rodenhausen, Sohn des + Henrich von Rodenhausen und seiner Frau Angnete geborene Schab, und Jungfrau Elisabethe von Schwalbach, Tochter des + Peter von Schwalbach und seiner Frau + Katharina von Heusenstamm. Heiratsgut 2500 Gulden oder 125 Gulden Zins von ihren Brüdern Gernandt und Konrad Adam von Schwalbach, versichert auf zwei Verschreibungen von Graf Georg zu Leiningen-Westerburg und Graf Johann zu Nassau-Katzenelnbogen-Vianden und Diez über 1700 und 2000 Gulden, Kleider und Schmuck, widerlegt zum Wittum 2500 Gulden auf eigene freie Behausung zu Daubringen mit Zubehör und Anteil am Zehnten zu Lollar. Morgengabe 200 Gulden und eine goldene Kette. Siegler: Philipp von Rodenhausen und für Elisabeth ihr Schwager Philipp Rode zu Burgschwalbach sowie beiderseitige Freunde, für Philipp: Magnus von Rodenhausen, Philipp von Trohe, Joh. Magnus Holtzapfel, Johann von Windhausen, für Elisabeth: Gernandt und Conrad Adam von Schwalbach, Friedrich Gotfried von Walderdorff und Reinhard von Schwalbach.
121, U von Rodenhausen 1584 November 10/20
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 18 Anfangsbuchstabe R >> 18.39 von Rodenhausen
1584 November 10/20
Ausfertigung, Pergament, Siegel 1, 3-8 und 10 an Presseln, 2 ab, 7 unkenntlich
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: dinstag vor Martini, 10. nach dem alten, des reformirten Calenders der 20. November
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ