Nachdem nach der Aufhebung des Jesuitenordens das Haus Lippe das Kloster Falkenhagen in Besitz genommen hatte, dagegen aber Bischof Wilhelm Anton von Paderborn Widerspruch einlegte, wurde von den Bevollmächtigten des Bischofs Franz Egon von Paderborn, den Exjesuitenkommissaren, Domküster, Geh. Rat und Kammerpräsident Freiherr von Mengersen, Generalvikar Dierna, Geh. Rat und Vizekanzler Meyer sowie Rat Kantor Schnur, und den Bevollmächtigten des Administrators Graf Ludwig Henrich Adolf zur Lippe Regierungs- und Kammerpräsident Hoffmann und Regierungsrat König ein Vergleich über die Falkenhagenschen Güter und die Ausübung der katholischen Religion in Falkenhagen vereinbart. Art 1-8: katholische Religionsausübung und Unterhalt der Geistlichen. Art. 9-13: Zahlungen Lippes an Paderborn. Art. 14-17: Abtretung Falkenhagens an Lippe. Art. 18-27: zusätzliche Bestimmungen über die Religionsausübung. US und SA der Kommissare. 1794 September 18/23. Zusatzvereinbarung vom 27. August in Österholz über die Mitbenutzung des Wohnhauses des katholischen Geistlichen in Falkenhagen durch den lippischen Pächter in Falkenhagen. US und SA der Kommissare. 1794 November 11. Detmold. Graf Ludwig Henrich Adolf zur Lippe, Administrator, ratifiziert den Vergleich über das Kloster Falkenhagen und die dazugehörige Vereinbarung. US und SA des Ausstellers. US. gegengezeichnet von Hoffmann und Clausing