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Herman [II.] Riedesel, Erbmarschall zu Hessen, leiht Henchen Ernst, Eyla, seiner ehelichen Hausfrau, und ihren Leibeserben, Söhnen und Töchtern se...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1464 Juni 07
Ausfertigung, Pergament (11,3 x 20,1 cm) mit anhängendem Siegel (d = 28 mm, Siegelschüssel leicht ausgebrochen, Siegelbild stark verwittert)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff donerstag nach Sent Bonifacij dag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Herman [II.] Riedesel, Erbmarschall zu Hessen, leiht Henchen Ernst, Eyla, seiner ehelichen Hausfrau, und ihren Leibeserben, Söhnen und Töchtern seine zwei Drittel an dem Gütchen zu Lampertshausen (Lamprachtßhusen)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Ein Lehen zu Lamprachthausen 1464"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hermann Riedesel Siegelankündigung: "han ich myn Ingesigil an dißen briff thun hengen"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 949
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.