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Die das freie Brand-Holz praetendierende Pastores zu Schwaney, Buke und Sandebeck, wie auch sonst noch einige binnen Amts wohnenden Eingesessenen betreffend
Die das freie Brand-Holz praetendierende Pastores zu Schwaney, Buke und Sandebeck, wie auch sonst noch einige binnen Amts wohnenden Eingesessenen betreffend
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Dorfschaft Sandebeck praetendiert Holzgerechtigkeit zum Bedarf- (bederff) und Brand-Holz und beschwert sich über erhöhtes Stammgeld und andere Forst-Jura, 28. Febr. 1682; 2) Brendt Philip Holtgreven namens der Vogtswitwe (wittiben Voigtinnen) zu Sandebeck antwortet auf die von der Gemeinheit geführten Beschwerden, 16. März 1682; 2 1/2) Everhard Wilhelm Bose, Vogt zum Sandebeck, berichtet über das Brandholz, was die Sandebecker Eingesessenen zu pflanzen brauchen, 4. März 1687; 3) Submissima Supplica Theodori Hermeling pro tempore Pastoris Schwaneyen[sis] in puncto nötigen Brandtholzes una cum inscripto Decreto dem supplicierenden Pastorem dasjenige an Brandholz assignieren und abfolgen zu lassen, wozu derselbe von Alters her berechtigt gewesen, auch die Anweisungs-Jura bei alten Herkommen bewenden zu lassen, 11. April 1702; 4) Herr Pastor Hermeling ersucht den Herrn Rentmeister zum Dringenberg, er wolle die unter Holdt Voigte um der Holzgerechtigkeit willen examinieren etc.; 5) Des Vogts zur Driburg (Drieburg) berichtliche Beantwortung (Veranthwortung) auf des Pastoris Angeben, worin er besonders angibt, daß der Pastor von dem ihm angewiesenen Holz nach Paderborn zum feilen Kaufe fahren lasse etc.; 6) Rescriptum Camerae, worin anbefohlen wird, dem Pastoribus zu Schwaney und Buke kein mehreres Brandholz als von Alters hergebracht und ihnen alljährlich abfolget worden, hinfür anweisen und abfolgen zu lassen, 20. April 1702; 7) Lista über geschehene Holz-Anplackung, so von Seiten Hochfürstlich Dringenberigischen Rent-Meisters mit Zuziehung des Rentschreibers im Dezember Anno 1706 vorgenommen [wurde], woraus ersichtlich, daß zu Sandebeck das freie Brand-Holz, welches dem Sandebeckschen Pastori, Vogt und dem Holzknecht Alters hergehöret, angewiesen; item dem Herrn Pastori zum Buke, wie auch [dem] Richter daselbst, 1 Stamm (stam) und Dorfdieneren 2 Heister; ferner zu Schwaney dem Herrn Pastori und Küster daselbst, so dann dem Richter wie auch dem Füllemeyer und Schäfermeyer einiges Brand-Holz unentgeltlich angeschlagen sei; 8) Untertäniges Memoriale und Bitte an Seiten Structuarii Holtgreven pro Nepote Suo Sacellano Sandebecensi in puncto nötigen Brand-Holzes cum inscripto Mandato Reverendissimi Sede vacante Regnatis Capituli demselben 4 Buchen-Bäume behufs Brand-Holzes anzuweisen, 11. Febr. 1719; 9) Bernard Strohmeyer, Pastor zu Buke und Altenbeken, suppliciert beim Herrn Stadt-Haltern Freiherrn von Metternich, worauf dem Oberförster commitiert, suplicierenden Pastoren zu Buke das nötige Brand-Holz gegen billig-mäßige Zahlung verabfolgen zu lassen, 4. Okt. 1719; worauf aber Pastor notiert, daß ihm solches unentgeltlich verabfolget werden müsse, 12. Okt. 1719; 10) Dessen abermaliges Memoriale wegen jährlich ihm gebührenden freien Brand-Holzes, 12. Okt. 1719; 11) Rescriptum Camerae, worin Bericht erfordert wird, wie es mit dem freien Brand-Holz der Pastoren zu Schwaney, Buke und Sandebeck beschaffen [sei], 5. Juni 1722; 12) Rescriptum Camerae, vermög welchem zu berichten verlangt wird wegen Beschaffenheit des freien Brand-Holzes für den Inhaber des Westphälischen Meyerhofes zu Schwaney, 18. Juni 1722; 13) Eine Herbst-Anplackungs-Lista für die Gemeinheit Pömbsen, Anno 1737; 14) Noch eine Herbst-Anplackungs-Lista für dieselbe Gemeinheit, 30 Okt. 1739; 15) Rescriptum Camerae wegen des dem Land-Medico, Doctori Wüstenberg, unentgeltlich anzuweisenden Brand-Holzes, 19. Febr. 1740; 16) Herbst-Anplackungs-Lista für die Gemeinheit Pömbsen, 6. Dez. 1740; 17) Rescriptum Camerae wegen des dem Conductori zum Calenberg laut Contracts zugelegten Brand-Holzes, daß solches an Buchen und nicht in Eichen-Holze ihm angewiesen und hinfüro nicht eigenmächtig hauen solle, 9. Okt. 1764; 18) Supplica der Gemeinheit Schwaney wider die vom Förster gegen Ignatz Benteler und Menolph Hibbelen geschehene Denuntiation, worin sie das im fruchtbaren Holz als Erlen, Birken und Hainbuchen zu ihrem freien Brandholz praetendieren
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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