Ruprecht Haller, Schultheiß und die Schöffen der Stadt Nuremberg sprechen in einem dem Vertreter des Klosters zu St. Klara, Sant Franciscen Ordens, zu Nüremberg Balthasar Pfurner erteilten Gerichtsbrief aus, dass Cuntz Holtzmann, gegen den vor dem Richter Sebolt Bömer wegen einer Erbgerechtigkeit und einer Mühle zu Rudoltzdorff [Rudelsdorf] die Klage erhoben worden war, die Mühle und das - auch nach Schwabach vogtbare - Gut wieder bauen und die Mühlwerke nach Mühlrecht halten solle. - Zeugen: Niklas Koler, Jobst Topler. - Siegler: das Landgericht zu Nürmberg.
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Ruprecht Haller, Schultheiß und die Schöffen der Stadt Nuremberg sprechen in einem dem Vertreter des Klosters zu St. Klara, Sant Franciscen Ordens, zu Nüremberg Balthasar Pfurner erteilten Gerichtsbrief aus, dass Cuntz Holtzmann, gegen den vor dem Richter Sebolt Bömer wegen einer Erbgerechtigkeit und einer Mühle zu Rudoltzdorff [Rudelsdorf] die Klage erhoben worden war, die Mühle und das - auch nach Schwabach vogtbare - Gut wieder bauen und die Mühlwerke nach Mühlrecht halten solle. - Zeugen: Niklas Koler, Jobst Topler. - Siegler: das Landgericht zu Nürmberg.
StAN Rst. Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden 208
5.3 a Reichsstadt Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden
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1479 Oktober 23
Ausf., Pergament; das Siegel hängt an.
Urkunden
deutsch
Originaldatierung: geben am sambstag vor Sanndt Symon und Judas tag ao 1479.
Haller, Ruprecht
Pfurner, Balthasar
Holzmann, Konrad
Bömer, Sebald
Koler, Nikolaus
Toppler, Jobst
Rudelsdorf (Gde. Kammerstein, Lkr. Roth)
Schwabach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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