Amalia von Bunkhofen, Witwe des Magisters Wendelin Schemp, Prediger in Ravensburg, Clement Mayer, Bürger zu Ulm, und Hans Schemp von Altheim als Vormünder von Daniel und Sara, Kinder des Magisters Schemp, verkaufen, erstgenannte Witwe mit Zustimmung ihres Vogts Abraham Wagner, Bürger zu Ravensburg, dem Hans Däschler, des Rats und Pfleger der St. Michaels-Kapelle, für 130 fl rh Ravensburger Währung Haus, Hofstatt und Gärtlein in Ravensburg an der oberen St. Jos-Gasse. Es handelt sich um ein Eckhaus, das an der einen Seite an Stadel und Garten Hans Motters d.J. und hinten mit dem Gärtlein an den Garten der Elisabeth Eckolt grenzt. Das Grundstück ist belastet mit einem Zins zugunsten der Witwe des Kaspar Feuchter von 7 fl 30 x. Die Verkäufer versprechen Gewährleistung nach dem Recht der Stadt Ravensburg. Sie verzichten auf alle Einreden, insbesondere Amalia auf die "constitution Veleiani senatus consulti, darmit weiblich geschlecht für mannlichs gefreyt ist".
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Amalia von Bunkhofen, Witwe des Magisters Wendelin Schemp, Prediger in Ravensburg, Clement Mayer, Bürger zu Ulm, und Hans Schemp von Altheim als Vormünder von Daniel und Sara, Kinder des Magisters Schemp, verkaufen, erstgenannte Witwe mit Zustimmung ihres Vogts Abraham Wagner, Bürger zu Ravensburg, dem Hans Däschler, des Rats und Pfleger der St. Michaels-Kapelle, für 130 fl rh Ravensburger Währung Haus, Hofstatt und Gärtlein in Ravensburg an der oberen St. Jos-Gasse. Es handelt sich um ein Eckhaus, das an der einen Seite an Stadel und Garten Hans Motters d.J. und hinten mit dem Gärtlein an den Garten der Elisabeth Eckolt grenzt. Das Grundstück ist belastet mit einem Zins zugunsten der Witwe des Kaspar Feuchter von 7 fl 30 x. Die Verkäufer versprechen Gewährleistung nach dem Recht der Stadt Ravensburg. Sie verzichten auf alle Einreden, insbesondere Amalia auf die "constitution Veleiani senatus consulti, darmit weiblich geschlecht für mannlichs gefreyt ist".
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 1757
12636
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 16. Jahrhundert
1567 November 13 (den dreytzehenden tag monats Novembris)
21,3 x 64,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Amalia von Bunkhofen, Witwe des Magisters Wendelin Schemp, Prediger in Ravensburg, u.a.
Empfänger: Hans Däschler, des Rats und Pfleger der St. Michaels-Kapelle
Siegler: Konrad Mock, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., leicht besch.
Vermerke: Rückvermerk: "[kaufbrief] umb das haus[,] darinnen herr Jörg Begen, Prediger sitzet".
Aussteller: Amalia von Bunkhofen, Witwe des Magisters Wendelin Schemp, Prediger in Ravensburg, u.a.
Empfänger: Hans Däschler, des Rats und Pfleger der St. Michaels-Kapelle
Siegler: Konrad Mock, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., leicht besch.
Vermerke: Rückvermerk: "[kaufbrief] umb das haus[,] darinnen herr Jörg Begen, Prediger sitzet".
Beg, Jörg, Prediger
Bunkhofen, Amalia von
Däschler, Hans
Eckolt, Elisabeth
Feuchter, Kaspar
Mayer, Clement
Mock, Konrad; Stadtammann
Motter, Hans d.J.
Schemp, Amalia
Schemp, Daniel
Schemp, Hans
Schemp, Sara
Schemp, Wendelin, M., Prediger
Wagner, Abraham
Altheim UL; Einwohner
Ravensburg RV
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Prediger
Ravensburg RV; Ratsmitglieder
Ravensburg RV; St. Michael, Pfleger
Ravensburg RV; Stadtammann
Ravensburg RV; Stadtrecht
Ravensburg RV; Währung
Ulm UL; Einwohner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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