Kreisgemeinde Bochum
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 244
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Westfalen
1933 - 1960
Enthält: Pfr. Hans Ehrenberg - Kritik an der Schrift "Neue Kirche im neuen Staat" der Grafschaft Tecklenburg, Sept. 1933, - "72 Leitsätze zur judenchristlichen Frage", o.D.; Presbyterium und Gemeindeverordnete der Kirchengemeinde Bochum-Altenbochum an Superintendent Niederstein betr. Rücktrittsforderung wegen Bekanntgabe der Pfarrernotbund-Kundgebung, 17.1.1934; Korrespondenz Pfr. Lohmeyer mit der Gauführerin des Bundes Deutscher Mädel, P. Krahn und Generalsuperintendent D. Zoellner betr. Störung des Gottesdienstes, Bedingungen für Anerkennung des Reichskirchenausschusses als Kirchenleitung etc., 26.2.1934 - 16.12.1935; P. Christiansen, Presbyt der Ev. Kirchengemeinde Bochum-Altenbochum an das Evangelishce Konsistorium u.a. betr. Presbyteriumsbeschluss zur Nutzung der Lutherhausräume, 11. und 14.6.1935; Solidaritätserklärung der Bochumer Pfarrerbruderschaft an Pfr. Lücking, 13.11.1935; Eingaben und Schreiben der Ev. Kirchengemeinde Bochum-Stiepel an das Evangelische Konsistorium betr. Einrichtung einer den Deutschen Christen gleichberechtigten Pfarrstelle, 29.4. und 18.5.1939; Erklärungen - der Pfr. Lohmeyer und Husemeyer betr. Ablehnung der Deutschen Christen, 28.9.1933, - der o.g. u.a. Pfarrer der Synode Bochum betr. Notverordnung des Reichsbischofs vom 4.1.1934; Gerichtsurteile - Pfr. Lohmeyer gegen die Kirchengemeinde Stiepel wegen Gehaltsforderung, (2 Ex.), 3.7.1934, - Kirchengemeinde Witten gegen die Stadtsparkasse Witten wegen Feststellung, 10.7.1934, sowie verschiedene Schreiben betr. Überführung dieses Schriftstücks ins Kirchenkampfarchiv, 17.10. - 1.12.1960; Verschiedene Rundbriefe u.a. der Bekenntnissynode Bochum betr. Einstellung zu Kirchenausschüssen, Religionsunterricht etc., 22.10.1934 - 11.1.1941; Bericht der Bekenntniskreissynode Bochum im Kirchenkampfjahr 1933/34, (2 Ex.), und Bericht über Verhandlungen am 26.11.1934 in Bochum-Hamme, (2 Ex.); Verschiedene Schriftstücke betr. Meinungsverschiedenheiten über Eintritt von Pfr. Heilmann in den Provinzialkirchenausschuss, 10. - 29.3.1936; Aufruf von G.von Bodelschwingh, Dünne, an die ev. Studenten und Kandidaten der Theologie zur Unterbrechung des Studiums, 12.6.1934
Darin: Flugblätter der ev. Kirchengemeinde Bochum und der Deutschen Christen zur Kirchenwahl am 23.7.1933
Darin: Flugblätter der ev. Kirchengemeinde Bochum und der Deutschen Christen zur Kirchenwahl am 23.7.1933
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ