Kurfürst Philipp von der Pfalz entscheidet zwischen Johann (Johansen) zu Heideck und Konrad (Cuncze) von Berlichingen im Streit über etliche mündliche und schriftlicher Behauptungen Konrads, mit der dieser zur Zeit des Zwists (handel) mit Georg (Jorg) von Rosenberg den Johann von Heideck, als beide sich im Feld begegneten, an Ehre und Leumund (glimpf) beleidigt haben soll. Konrad hat vor den Räten zu Heidelberg öffentlich bekannt, dass Johann an jenem Tag, an dem Georg von Rosenberg auf sie im Felde stieß, sich tapfer und redlich gehalten und mit dem Schwert verteidigt hat. Von anderen Worten seinerseits wüsste Konrad nichts, schon gar nicht wolle er Johann an Ehre und Leumund verletzen. Damit erachtet der Pfalzgraf Johann als für entschuldigt an und entscheidet, dass keine Verletzung an Ehre und Leumund vorliegt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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