Testament der Witwe Henrich Voss (3. Frau), geb. Else Lengerman, früher Witwe Gerhard Voets (Witthoffer Stegge) vom 9. November 1646, verkündet am 7. September 1647.
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B-Testa, II 1942
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1646 - 1647
Enthält: Sie stammt vom Erbe Lengerman im Ksp. Nottuln. Als Erbin wird eingesetzt ihre Schwester Christine Lengerman, Witwe Herman zum Busche. Vermächtnisse erhalten: 1. die Martinikirche, bei der sie begraben sein will (und zwar 20 von den 50 Th., die sie dem + Herman Evers, Pastor zu St. Jakob, geliehen hat), 2. Berndt Voss, Sohn ihres + Mannes, 3. ihr Pate Gerdt von Beesten, Sohn des Meisters Henrich von Beesten und der Ursula Voets, 4. Enneken, die Tochter ihres + Bruders Martin Lengerman, 5. Johan, Christine und Agnes zum Busch, Kinder ihrer Schwester Christine, Witwe Herman zum Busch, 6. Eheleute Herman Brinckman und Klara Voss, und dem Sohn Johan, 7.Metteken Lengerman, Frau Johan Ravenuhlen. - Zu Testamentsvollstreckern werden ernannt Kramer Henrich Bise und Bäcker Henrich Westhaus. Zeugen: Bernard Söbbeken und Kornelius Jansen. Von Rats wegen: Henrich von Detten.
Archivale
Verweis: Vgl. B-Testa Nr. II, 1829, 740
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ