Artillerieformationen (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 293
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Kabinett, Geheimer Rat, Ministerien 1806-1945 >> Kriegsministerium >> Truppenformationen
1813-1871
Überlieferungsgeschichte
Nach 1871 in die Registratur des Kriegsministeriums.
Inhalt und Bewertung
Enthält: Artillerieregiment 1813-1870 (v. a. Befehle und Meldungen, Sachaktenansätze betr. Personal-, Ausrüstungsangelegenheiten, Stärkemeldungen); 1.-3. Feldartillerie-Abteilung 1870-1871 (v. a. Befehle);
Festungsartillerie-Abteilung (Auszeichnungen); Bataillone 1855-1866; Batterien 1818-1871 (v. a. Tagebücher, Befehle); Train (mit Hilfstrain) 1870-1871 (Kriegstagebuch, Befehle; Personal-, Pferde-, Verpflegungsangelegenheiten; Spitalübergabescheine); Munitionsreserve (Kriegstagebücher, Befehle, Meldungen, Ausrüstungs-, Quartier-, Etat- und Personalangelegenheiten); Arsenaldirektion (v. a. Befehle und Meldungen).
Vorbemerkung: Zur Organisationsgeschichte der württembergischen Artillerie siehe Einleitungen zu den Repertorien der Bestände E 286, E 289a und E 289b. Entsprechend dem dort Ausgeführtem und der Gesamttektonik der militärischen E-Bestände werden im vorliegenden Bestand nunmehr die Akten der immobilen und mobilen Einheiten im Zusammenhang verzeichnet - also des Artillerieregiments, der Bataillone und Batterien, der Festungsartillerie, des Trains und des Arsenals sowie der nur im Krieg 1870/71 bestehenden Munitionsreserve. Auch von der Festungsartillerie und vom Train sind nur Akten aus dem Krieg von 1870/71 vorhanden, ebenso (bis auf zwei Ausnahmen) von den Batterien. Die Unterlagen, die meist aus Beständen bzw. chronologisch abgelegten Serien bestehen, kamen über das Kriegsarchiv ins Staatsarchiv Ludwigsburg, wo sie von K. O. Müller meistens den Beständen E 279-282, Registraturbücher der obersten Militärbehörden, E 271-278, Kriegsministerium, sowie E 284-286, Feldzugsakten, zugewiesen wurden; ein kleinerer Teil verblieb im Pertinenzbestand "Aufbau und Organisation", der bereits im Kriegsarchiv gebildet worden war. In diesem Zustand gelangten die Unterlagen 1969 ins Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, wo sie zusammen mit den anderen militärischen Archivalien von 1806-1871 ab etwa 1980 unter Leitung von Dr. Günter Cordes von Werner Urban neu verzeichnet wurden. Dabei entstanden zum Teil kleine und kleinste Einheiten. Dr. Bernhard Theil hat dann im Februar 1993 den Bestand endgültig gebildet und geordnet. Dabei hat er die Unterlagen nach den verschiedenen Ebenen gegliedert, ohne nach immobilen und mobilen Einheiten zu trennen. Bei der Munitionsreserve, die provenienz- und organisationsgerecht im Anschluß an den Train folgte, war eine genaue Abgrenzung zwischen dem Kommando der Munitionsreserve und den drei Munitionskolonnen bzw. der Munitionsdepotkompanie nicht möglich, die Akten wurden wohl auch an einer Stelle geführt. Innerhalb der einzelnen Formationen wurden in der Regel Bände und Serienakten vorausgestellt und Sachaktenansätze angeschlossen; die einzelnen Einheiten wurden chronologisch aneinandergereiht. Zahlreiche Titelaufnahmen wurden zusammengefaßt, so daß aus 303 Einheiten 139 Büschel entstanden. Werner Urban hat dann im Juni 1993 die Akten verpackt und aufgestellt sowie das Repertorium mit Hilfe des MIDOSA-Programms erstellt. Der Bestand umfaßt 2,60 lfd.m. Stuttgart, Februar 1993 Bernhard Theil
Nach 1871 in die Registratur des Kriegsministeriums.
Inhalt und Bewertung
Enthält: Artillerieregiment 1813-1870 (v. a. Befehle und Meldungen, Sachaktenansätze betr. Personal-, Ausrüstungsangelegenheiten, Stärkemeldungen); 1.-3. Feldartillerie-Abteilung 1870-1871 (v. a. Befehle);
Festungsartillerie-Abteilung (Auszeichnungen); Bataillone 1855-1866; Batterien 1818-1871 (v. a. Tagebücher, Befehle); Train (mit Hilfstrain) 1870-1871 (Kriegstagebuch, Befehle; Personal-, Pferde-, Verpflegungsangelegenheiten; Spitalübergabescheine); Munitionsreserve (Kriegstagebücher, Befehle, Meldungen, Ausrüstungs-, Quartier-, Etat- und Personalangelegenheiten); Arsenaldirektion (v. a. Befehle und Meldungen).
Vorbemerkung: Zur Organisationsgeschichte der württembergischen Artillerie siehe Einleitungen zu den Repertorien der Bestände E 286, E 289a und E 289b. Entsprechend dem dort Ausgeführtem und der Gesamttektonik der militärischen E-Bestände werden im vorliegenden Bestand nunmehr die Akten der immobilen und mobilen Einheiten im Zusammenhang verzeichnet - also des Artillerieregiments, der Bataillone und Batterien, der Festungsartillerie, des Trains und des Arsenals sowie der nur im Krieg 1870/71 bestehenden Munitionsreserve. Auch von der Festungsartillerie und vom Train sind nur Akten aus dem Krieg von 1870/71 vorhanden, ebenso (bis auf zwei Ausnahmen) von den Batterien. Die Unterlagen, die meist aus Beständen bzw. chronologisch abgelegten Serien bestehen, kamen über das Kriegsarchiv ins Staatsarchiv Ludwigsburg, wo sie von K. O. Müller meistens den Beständen E 279-282, Registraturbücher der obersten Militärbehörden, E 271-278, Kriegsministerium, sowie E 284-286, Feldzugsakten, zugewiesen wurden; ein kleinerer Teil verblieb im Pertinenzbestand "Aufbau und Organisation", der bereits im Kriegsarchiv gebildet worden war. In diesem Zustand gelangten die Unterlagen 1969 ins Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, wo sie zusammen mit den anderen militärischen Archivalien von 1806-1871 ab etwa 1980 unter Leitung von Dr. Günter Cordes von Werner Urban neu verzeichnet wurden. Dabei entstanden zum Teil kleine und kleinste Einheiten. Dr. Bernhard Theil hat dann im Februar 1993 den Bestand endgültig gebildet und geordnet. Dabei hat er die Unterlagen nach den verschiedenen Ebenen gegliedert, ohne nach immobilen und mobilen Einheiten zu trennen. Bei der Munitionsreserve, die provenienz- und organisationsgerecht im Anschluß an den Train folgte, war eine genaue Abgrenzung zwischen dem Kommando der Munitionsreserve und den drei Munitionskolonnen bzw. der Munitionsdepotkompanie nicht möglich, die Akten wurden wohl auch an einer Stelle geführt. Innerhalb der einzelnen Formationen wurden in der Regel Bände und Serienakten vorausgestellt und Sachaktenansätze angeschlossen; die einzelnen Einheiten wurden chronologisch aneinandergereiht. Zahlreiche Titelaufnahmen wurden zusammengefaßt, so daß aus 303 Einheiten 139 Büschel entstanden. Werner Urban hat dann im Juni 1993 die Akten verpackt und aufgestellt sowie das Repertorium mit Hilfe des MIDOSA-Programms erstellt. Der Bestand umfaßt 2,60 lfd.m. Stuttgart, Februar 1993 Bernhard Theil
139 Büschel
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET