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Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den Herzögen Wilhelm und Ludwig von Bayern und dem Kanzler Dr. Leonhard v. Eck (auch mit dem Herzog Christoph von Württemberg). Quittungen. Instruktionen für Lic. Nikolaus Meyer und Alexander v.d. Tann. Briefwechsel mit Meyer. (Ein Brief an Meyer und Tann und ein Brief an den hessischen Sekretär Johann Nordeck in Ausfertigung.) Aufzeichnungen des Landgrafen
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Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den Herzögen Wilhelm und Ludwig von Bayern und dem Kanzler Dr. Leonhard v. Eck (auch mit dem Herzog Christoph von Württemberg). Quittungen. Instruktionen für Lic. Nikolaus Meyer und Alexander v.d. Tann. Briefwechsel mit Meyer. (Ein Brief an Meyer und Tann und ein Brief an den hessischen Sekretär Johann Nordeck in Ausfertigung.) Aufzeichnungen des Landgrafen
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den Herzögen Wilhelm und Ludwig von Bayern und dem Kanzler Dr. Leonhard v. Eck (auch mit dem Herzog Christoph von Württemberg). Quittungen. Instruktionen für Lic. Nikolaus Meyer und Alexander v.d. Tann. Briefwechsel mit Meyer. (Ein Brief an Meyer und Tann und ein Brief an den hessischen Sekretär Johann Nordeck in Ausfertigung.) Aufzeichnungen des Landgrafen
3, 1453
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Enthält: Januar. Reise des Landgrafen zur Pfalzgräfin Elisabeth nach Zweibrücken. Beabsichtigte Zusammenkunft mit dem König von Frankreich
Enthält: Februar. Bayerns Stellung zur Verlängerung des Schwäbischen Bundes und Ausnehmung Württembergs. Unterredung Philipps mit dem König von Frankreich wegen der württembergischen Sache. Einladung an Eck, zu dem von Hessen, Pfalz und Trier angesetzten Tag nach Frankfurt zu kommen. (Sickingische Sache.) Bereitwilligkeit des Königs von Frankreich, die Wiedereinsetzung der Herzöge Ulrich und Württemberg zu unterstützen, falls Bayern helfen wolle. Rekusation des Reichskammergerichts. Besprechung des Landgrafen mit dem König über Geldern und Pfalz. Absage Bayerns, nach Frankfurt zu kommen, Sorge vor König Ferdinand. Vorschlag zu einer Zusammenkunft hessischer und bayrischer Räte nach Ostern. Verständigung der Kurfürsten, daß der Kriegszug sich nicht gegen sie richte. Sendung des Nikolaus Meyer und eines bayrischen Dieners nach Ofen
Enthält: Ohne Datum. Sendung eines Pferdes an Herzog Wilhelm, Wiedertäufer in Münster. Abreise Langeys aus Kassel
Enthält: März. Aufhebung des Frankfurter Tages. Hessische Gesandtschaft bei Köln, die Kurfürsten auf der Seite Hessens. Verhandlungen Hessens mit Kurpfalz und Kurtrier in Darmstadt. Verbreitung des Gerüchts, daß man den König wegen der Königswahl überziehen wolle, durch Ferdinand in seinen Erblanden. Erkundigungen Philipps nach König Johann. Einladung an Eck, acht Tage nach Ostern nach Friedewald zu kommen wegen wichtiger Besprechungen. Brief Herzog Wilhelms an den Kurfürsten von Sachsen (Koburger Tag, Ratifikation des Augsburger Abschieds, Zusammenkunft des Erzbischofs von Lund mit dem Herzog Ludwig von Bayern in Straubing, Nachrichten von König Johann)
Enthält: April. Ecks Unabkömmlichkeit bei Herzog Wilhelm, Vorschlag, hessische Räte zu schicken. Werbung des Lic. Nikolaus Meyer bei den Herzögen Wilhelm und Ludwig: Aussöhnung Herzog Ulrichs mit dem Herzog Wilhelm, Rückführung Ulrichs, Besprechung Philipps mit dem König von Frankreich (Verpfändung der Grafschaft Mömpelgard), Abneigung der Kurfürsten, König Ferdinand zu unterstützen, Herzog Ulrichs Stellung zur Rheinischen Einung. - Verehrung von 500 Gulden an Eck. Bedenken der Herzöge von Bayern gegen den bevorstehenden Kriegszug zur Wiedereroberung Württembergs: Mangel an Proviant und Futter, Macht des Kaisers, Verteidigung der festen Häuser in Württemberg, Ausbleiben des französischen Geldes, Erhebung der Bauern, Aussöhnung des Kaisers und Königs mit ihren Feinden, Verdacht gegen Bayern, daß es mit Frankreich und Hessen den Feldzug verabredet habe. Versprechen Bayerns, bei Frankreich, Sachsen und Ungarn die hessischen Interessen zu unterstützen. Nebenartikel zwischen Bayern und Herzog Ulrich. Werbung des französischen Sekretärs Anton Macaut beim Landgrafen wegen der 100000 Sonnenkronen
Enthält: deren Erlegung im Einverständnis mit dem Kurfürsten von Sachsen. Ecks Mahnung zur Eile wegen der allgemeinen Rüstung in Württemberg. Verhandlungen Nikolaus Meyers in München: Vergleich zwischen Bayern und Württemberg, Unwille der Herzöge über den raschen Anmarsch des Landgrafen, der im Widerspruch stehe zu den Abmachungen in Augsburg
Enthält: Truppen und Geldmittel Ferdinands, Mißtrauen gegen Frankreich, Ankunft des Dr. Gervasius Vain in München, Verpfändung von Mömpelgard, Gesandtschaften nach Ungarn und England, Besorgnis wegen eines Bauernaufstandes in Böhmen, Österreich und Tirol. Ausbleiben Ecks auf dem Frankfurter Tag
Enthält: Mai. Musterung von Knechten in Württemberg unter Führung des Konrad v. Bemelberg und Max v. Eberstein, Zuzug Johann Hilchens. Versuche, die Werbungen des Grafen Wilhelm von Fürstenberg zu hintertreiben. Durchzug des böhmischen Kriegsvolkes durch die Pfalz. Zusicherung des Beistandes Bayerns, falls ihm nichts Beschwerliches begegnet. Austausch der Verträge zwischen Bayern und Hessen durch Ecks Hände. Bereitschaft der Kaiserlichen zu einer Schlacht. Warnungen an Bayern vor einem Überfall Ferdinands von Böhmen und Tirol her. Mangel an Fußvolk in Bayern. Hessisches Schreiben an die böhmische Landschaft, Uneinigkeit unter den Böhmen zum Nachteil Ferdinands. Bayerns Bitte um Geld und Truppen. Zahlung des französischen Geldes durch Langey in Aussicht gestellt. Unmöglichkeit Bayerns, dem Landgrafen zu Hilfe zu kommen. Wiederholte Bitte des Landgrafen, endlich einen Gesandten zu schicken, um mit ihm und Herzog Ulrich zu verhandeln, was Bayern für Württemberg tun wolle. Württemberg im Besitz Philipps bis auf die vier Bergschlösser. Angebot, Bayern für den Fall eines Überzugs zu schützen. Reise Herzog Christophs zu seinem Vater. Fall der württembergischen Schlösser mit Ausnahme des Asbergs. Wiederholte Bitte Philipps um Rat, was nun zu tun sei. Plan eines Bündnisses zwischen Hessen, Württemberg, Bayern, einigen oberländischen Städten, namentlich Ulm, und Pfalz. Pfalzgraf Philipp verwundet auf dem Asberg, Unterhandlungen mit den Regenten. Zusammenkunft der Könige von Frankreich und England in Bologna. Württembergisches Schreiben an König Ferdinand. Ankunft des französischen Geldes. Friedensvermittlung von Pfalz, Bayern und Herzog Friedrich. Der 'kleine und lange Heß' in Augsburg, Ecks Verhandlungen in Augsburg mit Ulm. Friedensgewißheit vor Entlassung des Kriegsvolkes. Besprechung des Kurfürsten von Mainz und Herzog Georgs von Sachsen wegen der Wahlangelegenheit. Friedensunterhandlungen. Verstärkung von Philipps Heer durch 800 Reiter. Tag der rheinischen Kurfürsten in Speyer
Enthält: Juni. Zusammenkunft Ecks mit den Räten des Landgrafen in Augsburg (Nikolaus Meyer und Alexander v.d. Tann). Verhandlungen des Bischofs von Augsburg im Auftrage einiger Stände des ehemaligen Schwäbischen Bundes mit den österreichischen Räten wegen des Friedens. Warten auf die Antwort des Königs. Aushändigung hessischer Briefe an die Schwäbischen Bundesstände. Berechnung der Kriegskosten. Leonhard v. Fels als Abgesandter Ferdinands. Zurückweisung der von Kurpfalz vorgeschlagenen Friedensbedingungen durch Ferdinand. Der Herzog von Braunschweig beim König in Prag. Truppenanwerbungen durch Ferdinands Hauptleute in den österreichischen Erblanden. Anmarsch böhmischen Kriegsvolkes mit König Ferdinand nach Regensburg. Verwendung des französischen Geldes. Herzog Ulrichs Stellung zum Schwäbischen Bunde und der Rheinischen Einung. Kapitulation des Pfalzgrafen Philipp auf dem Asberg, Kapitulationsbedingungen. Widerstand von Neuffen. Auszahlung des französischen Geldes. Bündnis der Herzöge mit Herzog Ulrich und dem Landgrafen, Rat der Herzöge, was weiter vorzunehmen sei. Unterhandlungen des Erzbischofs von Salzburg und Pfalzgrafen Ott Heinrich. Dringende und wiederholte Bitten des Landgrafen um Auszahlung des französischen Geldes bis zum 15. Juni, andernfalls die Truppen entlassen würden. Briefe des Kurfürsten von Sachsen an Philipp und Ulrich. Die auf Bayern bezüglichen Schriftstücke in der erbeuteten österreichischen Kanzlei. Ferdinands Bereitwilligkeit zum Frieden. Rat Ecks, einen Zug in die oberösterreichischen Lande zu simulieren. Bayerns tonangebende Stellung. Kapitulation von Neuffen. Versprechen des Beutepfennigs an Eck. Salzburg, Bayern und Ott Heinrich auf der Seite des Landgrafen. Bevorstehende Ankunft Herzog Christophs im Lager Philipps. Geschützbeute auf dem Asberg. Vorschlag Ecks, wie Pfalz und alle bayerischen Fürsten zu einem Bündnis mit Herzog Ulrich und dessen Verbündeten zu bewegen seien. Mitteilung Bayerns an Sachsen von der Ankunft des französischen Geldes. Abraten Ecks, das Kriegsvolk zu entlassen. Anmarsch des böhmischen Heeres, das Bayern nicht durchlassen will. Pfälzische Gesandtschaft bei Philipp. Antwort Philipps und Ulrichs an die Kommissare und Botschafter des gewesenen Schwäbischen Bundes. Teilung des Kriegsvolkes in drei Haufen wegen der Beschaffung des Proviantes. Gerücht von der Erbeutung einer großen Geldsumme auf dem Asberg. Freier Abzug des Pfalzgrafen vom Asberg mit Rücksicht auf Bayern. Warnungen Bayerns vor den Rüstungen Ferdinands. Interesse Sachsens an der Bezahlung des französischen Geldes. Annahme einer neuen Verschreibung durch Bayern von Langey betr. die Verwendung des französischen Geldes zum württembergischen Zug. Absonderung Sachsens in der Wahlfrage. Dr. Gervasius Vain in Memmingen. Rat Ecks, durch Zusammenhalten der Truppen deren Anwerbung durch Ferdinand zu verhüten, die Friedensstimmung der königlichen Räte zu erhalten und die Anhänger Philipps und Ulrichs zu schützen. Abfertigung des bayerischen Sekretärs Andreas Pernoder zum Landgrafen wegen der württembergischen Aktenbeute. Türkische Zeitungen aus Konstantinopel. Ankunft Ferdinands in Bayern in Aussicht gestellt. Angriff Barbarossas gegen Neapel. Ankunft einer Post von Ferdinand bei Eck. Verlegenheit der Herzöge wegen der Verwendung des französischen Geldes und ihre Verschreibung auf dem Nürnberger Tag. Zweifel der Herzöge an der Zweckmäßigkeit des neuen Bündnisses mit Württemberg, ihr Einverständnis mit dem Abschluß eines dauernden Friedens, Vorbehalt eines weiteren Abkommens mit Hessen, falls der Friede nicht zustande kommen sollte. Werbung Meyers bei den Herzögen von Bayern
Enthält: drei Möglichkeiten der Unterhandlung: Entlassung des Kriegsvolks, Geldunterstützung Bayerns zur Unterhaltung des Kriegsvolks, Unterhaltung des Kriegsvolks durch Kontribution
Enthält: Bitte Philipps um Auszahlung des französischen Geldes oder Aufnahme einer Anleihe. Langey in der Schweiz, Vain noch in Memmingen. Nichtzahlung des Geldes durch Frankreich wegen Mömpelgard. Auszahlung von 20000 Kronen an Herzog Christoph durch Vermittlung eines jungen Grafen von Öttingen. Pfalz als Friedensunterhändler. Irrungen zwischen Württemberg und Ulm wegen Heidenheim. Ecks Dienstwilligkeit und Hoffnung auf die Geldbelohnung. Bevorstehende Beratung der Hauptleute Ferdinands in Mündelheim über die Wiedereroberung Württembergs. Mutlosigkeit der Gegner nach der Einnahme des Asbergs. Vorsicht bei der Briefbeförderung. Abholen der 20000 Kronen in Augsburg durch Andreas Salfeld und Cyriakus Hofmann, Auszahlung von 1000 Kronen von dieser Summe als Geschenk durch den Herzog Christoph an Eck, Notwendigkeit, mehr von dem französischen Gelde zu bekommen, besonderer Auftrag an Meyer in diesem Sinne. Unterhaltung von 1000 zu Fuß und 1000 zu Roß ein Jahr lang in Böhmen für König Ferdinand. Anschlag, durch Sachsen gegen Hessen zu ziehen. Leonhard v. Fels als Bevollmächtigter Ferdinands, Hoffnung Ecks auf einen Württemberg günstigen Friedensschluß, sein Rat, die Ansicht verbreiten zu lassen, Ferdinand ziehe die Friedensverhandlungen hin und Philipp bereite einen neuen Angriff vor. Furcht der tirolischen Räte. Auszahlung von 25000 Kronen an Philipp. Abraten der Herzöge, das Kriegsvolk zu entlassen
Enthält: Festhalten an dem Verhältnis zu Hessen. Zitation Philipps vor das Reichskammergericht auf den 3. Juli. Zusammenziehung des hessischen Kriegsvolks, dessen Durchzug durch bayerisches Gebiet erwogen wird. Antwort Philipps und Ulrichs auf das Schreiben der tirolischen Landschaft. Abneigung Bayerns, einen Angriff gegen die österreichischen Erblande zu unterstützen, deren Schutz gegen einen Überfall. Befürwortung einer Schrift der Unterhändler an den Kaiser. Zusendung der pfälzischen Friedensvorschläge an Eck. Ungeduld des Landgrafen über die sich hinschleppenden Friedensverhandlungen, Argwohn, betrogen zu werden. Erwartung von bayerischen und augsburgischen Gesandten in Göppingen, Ecks Abreise dahin. Aufbruch Meyers von Augsburg nach München zu den Herzögen, deren erneute Versicherung, den Landgrafen nicht zu verlassen. Freude in Ungarn über den Sieg des Landgrafen. Aufbruch des Herzogs Ludwig und Erzbischofs von Salzburg nach Augsburg, Rückkehr Meyers dahin. Schwierigkeit, das Heer zu verproviantieren. Bitte Philipps um landeskundige Knechte für den Zug des Heeres, wenn der Friede nicht abgeschlossen würde. Ausbleiben Herzog Christophs und Cyriakus Hofmanns mit dem Gelde. Annaberger Verhandlungen zwischen den Räten der Kurfürsten von Mainz und Sachsen und des Herzogs Georg von Sachsen, deren Friedensvorschläge beim König, die dem Landgrafen besser gefallen als die Friedensartikel Bayerns. Philipps Wunsch, daß die sächsischen Artikel mit Befürwortung Ecks an den König weiter geschickt werden. Die Gesandten Ferdinands in Augsburg ohne Vollmacht. Versprechen der Herzöge, für den Fall, daß der Friede nicht zustande käme, 40000 Kronen zu zahlen. Vermittlung von Kundschaften durch Bayern. Schreiben an Trient. Nichtbewilligung des ganzen Geldes für Philipp. Zusage von 5000 Kronen für Eck. Weitere Besprechungen Ecks und Meyers mit Herzog Wilhelm und Ludwig, um mehr von dem französischen Gelde herauszuschlagen. Pfälzisch-württembergische Erbeinung. Zustellung der Obligation Langeys durch Bayern an Hessen
Enthält: Juli. Abschluß des Kaadener Friedens. Erhaltung der Freundschaft Frankreichs. Sicherung des Landes Württemberg für Herzog Ulrich. Neue Bündnispläne unter Heranziehung König Ferdinands. Einwilligung der Herzöge von Bayern in die Zahlung der 25000 Kronen, deren Abholung in Eisenhofen. Abfertigung Johann Nordecks mit der Quittung des Landgrafen. Bemühen, 35000 Kronen zu bekommen. Zahlung von 10000 Kronen an Eck. (Quittung Ecks (6. Juli 1534) im Kopialbuch M 1 fol. 30.) Entschuldigung bei Frankreich. Warnung Meyers vor Gabriels v. Salamanca Umtrieben gegen den Frieden. Ankunft von Urkunden Ferdinands (Friedensnotel) in Augsburg. Mißstimmung zwischen dem Kaiser und König Ferdinand. Pfalzgraf Friedrichs Anwartschaft auf den dänischen Königsthron. Stellung von Kurpfalz und Kurtrier zum Frieden. Vermittlung eines Vertrages zwischen König Ferdinand und dem Kurfürsten von Sachsen durch den Kurfürsten von Mainz und den Herzog Georg von Sachsen. Anerkennung der Königswahl Ferdinands durch die Herzöge von Bayern. Warnung Ecks. Unzufriedenheit Salamancas und der österreichischen Hauptleute (Hilchen v. Lorch) mit dem Frieden. Auftrag an Johann Nordeck, die 30000 Kronen, wenn möglich 35000 Kronen, zu erheben. Auszahlung von 30000 Kronen, von denen Eck 5000 behält
Enthält: unsicherer Transport des Geldes. Bereitwilligkeit Bayerns zu einem weiteren Vertrag, falls der Kaiser und Ferdinand den Frieden nicht halten wollen. Ausbleiben der württembergischen Antwort wegen Heidenheim. Schreiben Bayerns an Trient wegen der Wahlfrage, Haltung Sachsens. Wiederholte Ergebenheitsbeteuerungen Ecks. Verlangen des Landgrafen nach einer Bescheinigung Bayerns über die Auszahlung des Geldes mit Rücksicht auf Herzog Ulrich. Pläne, das Geld aus München sicher nach Hessen zu bringen. Botschaft Bayerns und Hessens nach Frankreich, Instruktionspunkte. Rückreise Meyers über Stuttgart und Bitte um einen Beutepfennig für seine Mühe. Rücklieferung der hessischen Quittung über die ganze Summe des französischen Geldes durch Eck. Unterredung des Landgrafen mit Eck in Dagendorf (Teilung des Geldes zwischen Bayern und Hessen, Verwendung zum Kriegszug). Regensburger, Münchener und Augsburger Verhandlungen über Heidenheim. Standhaftigkeit Ecks gegenüber den Praktiken der Gegner. Gerücht vom Tod des Königs von England, Abhängigkeit Frankreichs vom Kaiser. Ferdinands günstige Friedensaussichten in Ungarn. Beschaffung von Geld für Ferdinand. Abfall des Papstes von Frankreich. Abreise Ecks ins Bad nach Geislingen in Württemberg. Beförderung der Briefe für ihn durch Vermittlung des Herzogs Christoph. Weigerung Bayerns, die von Hessen verlangte Rekognition zu geben
Enthält: August. Zusammenkunft Ecks mit Herzog Ulrich in Stuttgart. Wiederholte Warnungen Ecks an Philipp. Darlehen Philipps an Herzog Ulrich. Lehensverhältnis Württembergs zu Österreich. Wert der Freundschaft von Frankreich und Ungarn. Rückkehr Ecks nach Bayern. Vermittlung des kaiserlichen Orators zwischen Bayern und Ferdinand in Linz, Bayerns Einwilligung in den Kaadener Frieden. Aufbruch einer ungarischen Gesandtschaft an Bayern und Hessen in Ofen. Ungarn und König Ferdinand. Gesandtschaft Philipps an Frankreich mit Anzeige seiner Gründe für die Annahme des Friedens. Abfertigung eines Vertrauten an Eck nach Geislingen wegen der für Hessen wichtigen Mitteilungen des (ungarischen) Orators an Eck
Enthält: Ohne Datum. Zeitungen von König Johann aus Ungarn und vom Türkenkrieg, Abfertigung Kaspar Wintzers zum Landgrafen und Kurfürsten von Sachsen
Enthält: September. Lange Verhandlungen in Linz, Einwilligung Bayerns in die Königswahl. Bayerisch-hessische Gesandtschaft an Frankreich. Ansetzung eines Tages nach Fulda zwischen Hessen, Kursachsen und Herzog Ulrich. Zusammenkunft von kurfürstlichen und Gesandten des Königs in Mainz. Beratungen Ecks mit Herzog Ulrich ohne Wissen der Herzöge von Bayern. Eifrige Unterhandlungen der Gegner mit Bayern. Verheiratung Herzog Christophs. Nachrichten vom Türkenkrieg. Ankunft des ungarischen Gesandten Kaspar Wintzer in Bayern. Jagdbeute Herzog Wilhelms. Französische Gesandtschaft in Bayern. Gefangennahme Laskys wegen Verräterei. Tod des Papstes Clemens VII. Niederlage Ibrahim Paschas. Rückkehr des Grafen Heinrich von Nassau aus Frankreich. Zusammenkunft der Hauptleute Thamis, Eberstein und Frundsberg in Wien. Einverständnis Herzog Ulrichs, daß Landgraf Philipp Unterhändler zwischen ihm und Bayern ist, unannehmbare Bedingungen Bayerns
Enthält: Oktober, November. Notwendigkeit einer persönlichen Zusammenkunft der Herzöge von Bayern und des Landgrafen. Kaiserliche Rüstungen, Verbot von Truppenanwerbungen bei Pfalz, Mainz, Trier und Jülich. Zeitungen aus Venedig über den Türkenkrieg. Ankunft des Kaplans Kaspars v. Frundsberg und eines Hauptmanns in Ingolstadt
Enthält: November, Dezember. Bitte des Landgrafen um Geleit durch Bayern für seine Gesandtschaft zu König Ferdinand. Bevorstehende Einung Bayerns mit dem König. Zuversicht Philipps auf den Kaadener Frieden. Bedenken gegen die Vertragsartikel zwischen Ulrich und Bayern. Hessische Gesandtschaft an Ulrich. Wiedertäufer in Münster, Holstein und Lübeck. Ecks Verhandlungen mit Reichart Rink in Ingolstadt. Gründe für Bayerns Annäherung an Ferdinand. Verhandlung mit Herzog Christoph wegen des Artikels über Heidenheim. Vorschlag einer Erbeinung zwischen Bayern und Württemberg, Philipps Bitte um andere Vorschläge zur Aussöhnung mit Württemberg
Enthält: Dezember. Sendung Herzog Christophs nach Frankreich. Zeitungen vom Türkenkrieg. Ausschreiben eines Konzils, drohender Krieg zwischen dem Kaiser und Frankreich. Schwäbischer Bundestag in Donauwörth. Neue Angebote, Bayern mit Württemberg zu vertragen. Tag zu Koblenz in Sachen der Wiedertäufer (siehe Nr. 427). Besprechung der bayerischen und hessischen Räte vor den Verhandlungen in Donauwörth wegen Verlängerung des Schwäbischen Bundes
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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