Bartholomäus ("Bardtlome") Mener zu Weiler und Bartholomäus Wiprecht zu Geringen (=Göringen) verkaufen als Vögte der Katharina Wiprechtin, Witwe des Marx Mohr zu Weiler, dem Christian Mohr zu Staig für 100 fl Ravensburger Währung 1 Juchart Acker bei der Staiger Brücke, neben Stefan Hagenbachs Schachenbrühl und Hans Mohr gelegen. Der Acker gibt dem Kloster Weingarten Reise, Steuer, Zehnt und jährlich 5 "wyßhuener". Zwei Rückvermerke. Nach dem ersten ist am Kauf neben Christian Mohr auch Jörg Brenner, ebenfalls von Staig, beteiligt gewesen, so daß Brenner die Hälfte des Ackers gehört. Nach dem zweiten wurde der fragliche Acker am 18.1.1616 laut Ratsprotokoll durch den Abt von Maria Atzenhoferin zu Staig für das Kloster gekauft.
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Bartholomäus ("Bardtlome") Mener zu Weiler und Bartholomäus Wiprecht zu Geringen (=Göringen) verkaufen als Vögte der Katharina Wiprechtin, Witwe des Marx Mohr zu Weiler, dem Christian Mohr zu Staig für 100 fl Ravensburger Währung 1 Juchart Acker bei der Staiger Brücke, neben Stefan Hagenbachs Schachenbrühl und Hans Mohr gelegen. Der Acker gibt dem Kloster Weingarten Reise, Steuer, Zehnt und jährlich 5 "wyßhuener". Zwei Rückvermerke. Nach dem ersten ist am Kauf neben Christian Mohr auch Jörg Brenner, ebenfalls von Staig, beteiligt gewesen, so daß Brenner die Hälfte des Ackers gehört. Nach dem zweiten wurde der fragliche Acker am 18.1.1616 laut Ratsprotokoll durch den Abt von Maria Atzenhoferin zu Staig für das Kloster gekauft.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 1907
fasc. 017 n. 10
03478
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 17. Jahrhundert
1602 März 10 (den zehenden tag des monats Martii)
20,2 x 37,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Weingarten
Aussteller: Bartholomäus ("Bardtlome") Mener zu Weiler und Bartholomäus Wiprecht zu Geringen (=Göringen) als Vögte der Katharina Wiprechtin, Witwe des Marx Mohr zu Weiler
Empfänger: Christian Mohr zu Staig
Siegler: Hans Georg Gemperlin, Oberamtmann des Klosters Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Aussteller: Bartholomäus ("Bardtlome") Mener zu Weiler und Bartholomäus Wiprecht zu Geringen (=Göringen) als Vögte der Katharina Wiprechtin, Witwe des Marx Mohr zu Weiler
Empfänger: Christian Mohr zu Staig
Siegler: Hans Georg Gemperlin, Oberamtmann des Klosters Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Atzenhofer, Maria
Brenner, Jörg
Gemperlin, Hans Georg; Oberamtmann
Hagenbach, Stefan
Mener, Bartholomäus
Mohr, Christian
Mohr, Hans
Mohr, Katharina
Mohr, Marx
Wyprecht, Bartholomäus
Wyprecht, Katharina
Geringen = Göringen : Wolpertswende RV; Einwohner
Göringen : Wolpertswende RV; Einwohner
Ravensburg RV; Währung
Staig : Blitzenreute, Fronreute RV; Einwohner
Weiler : Berg RV; Einwohner
Weiler : Berg RV; Flurstücke
Weingarten RV
Weingarten RV; Kloster
Weingarten RV; Kloster, Oberamtmann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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