Äbtissin und Konvent von Georgenberg vor den Mauern Frankenbergs haben nicht in einmütiger Zustimmung, sondern gezwungen und wegen der zahlreichen...
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Urk. 23, 67
Urk. 23, A II Georgenberg, Kloster
Urk. 23 Kloster Georgenberg - [ehemals: A II]
Kloster Georgenberg - [ehemals: A II] >> 1275-1299
1294
Ausf. Perg. Abh. S. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum 1294.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Äbtissin und Konvent von Georgenberg vor den Mauern Frankenbergs haben nicht in einmütiger Zustimmung, sondern gezwungen und wegen der zahlreichen Drohungen mit Vernichtung von Gut und Leben, die ihnen von dem Landgrafen von Hessen, seinen Beamten und vielen anderen Personen gemacht wurden, ihre Streitigkeiten mit Gerlach Goiz über ihre Kirche in Frankenberg dem Landgrafen zur Entscheidung vorgelegt und ihm hierüber eine besiegelte Urkunde unter der in der Urkunde wahrscheinlich nicht angegebenen Bedingung, daß Gerlach von ihrer Provision und Wahl ausgeschlossen sein sollte, ausgestellt. Diese Urkunde hat der Dominikanerlektor vom Kloster betrügerisch erlangt unter der Zusage, sie binnen 8 Tagen zu vollem Recht zurückzuerstatten. Dieses Versprechen hat er aber nicht gehalten.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Werner, Kaplan des Klosters, Eckehard von Helfenberg, Heinrich von Münchhausen, Bürgermeister, Ludwig d. Ä. von Münchhausen (Monichusen) u. a.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 339.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Äbtissin und Konvent von Georgenberg vor den Mauern Frankenbergs haben nicht in einmütiger Zustimmung, sondern gezwungen und wegen der zahlreichen Drohungen mit Vernichtung von Gut und Leben, die ihnen von dem Landgrafen von Hessen, seinen Beamten und vielen anderen Personen gemacht wurden, ihre Streitigkeiten mit Gerlach Goiz über ihre Kirche in Frankenberg dem Landgrafen zur Entscheidung vorgelegt und ihm hierüber eine besiegelte Urkunde unter der in der Urkunde wahrscheinlich nicht angegebenen Bedingung, daß Gerlach von ihrer Provision und Wahl ausgeschlossen sein sollte, ausgestellt. Diese Urkunde hat der Dominikanerlektor vom Kloster betrügerisch erlangt unter der Zusage, sie binnen 8 Tagen zu vollem Recht zurückzuerstatten. Dieses Versprechen hat er aber nicht gehalten.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Werner, Kaplan des Klosters, Eckehard von Helfenberg, Heinrich von Münchhausen, Bürgermeister, Ludwig d. Ä. von Münchhausen (Monichusen) u. a.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 339.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ