Altenauer Eisenhütte (BaCl) (Bestand)
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NLA HA, BaCl Hann. 84f Altenau
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.7 Bergverwaltung >> 1.11.7.1 Lokale Betriebe >> 1.11.7.1.1 Ehemals hannoversches Territorium
1740-1872
Enthält: v.a. Rechnungsangelegenheiten, auch Bauangelegenheiten und Inventare
Beschreibung: Die Gliederung orientiert sich übergeordnet an der für alle hannoverschen Eisenhütten gefertigten Ordnung, berücksichtigt aber auch die Besonderheiten des überlieferten Bestandes.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Altenauer Eisenhütte kam als jüngster Eisen verarbeitender Betrieb im Hannoverschen Harz im Jahr 1794 dazu. Im Hochofen dieser Hütte schmolz man den Eisenstein aus den Gruben des an Altenau vorbeiführenden Oberharzer Diabaszugs. Wie bei allen hannoverschen Eisenhütten unterstand der Eisensteinsbergbau auch hier der Administration durch die Hütte.
Das erzeugte Eisen benutzte man nahezu ausschließlich zur Produktion von Granulierei-sen, welches beim Schmelzprozess des Bleierzes benötigt wurde. Von den jährlich er-zeugten ca. 11.000 Zentnern entfielen nur 560 Zentner auf die Erzeugung von Gusswaren wie Maschinenteilen für den Blei- und Silberbergbau. Wegen seiner Härte eignete sich das Eisen besonders zur Herstellung von Pocheisen und Pochsohlen.
Um 1840 erfolgte die Zusammenlegung der Altenauer und der Lerbacher Eisenhütten. Zwar blieb der Betrieb der beiden Hütten davon unberührt; administrativ führte man jedoch beide Hütten unter dem Dach der Altenauer Hütte zusammen.
Bestandsgeschichte: Die im Bestand erhaltenen Akten stammen aus der Zeit zwischen 1740 und 1872 und dokumentieren das Betriebsgeschehen bei dieser Hütte. Es handelt sich ausschließlich um Akten die in der Hütte angelegt worden sind, d.h. keine Akten der Aufsicht führenden Bergbehörde. Der 7,5 lfdm. umfassende Bestand dürfte mit Stilllegung der Hütte in das damalige Preußische Oberbergamt übernommen worden sein. Aus dem vorgefundenen Bestand wurden keine Akten kassiert.
Weitere Akten über die Hütte, die auf behördlicher Seite angelegt worden sind, finden sich im Bestand Hann. 84a Berg- und Forstamt Clausthal.
Findmittel: EDV-Findbuch
Bearbeiter: Wolfgang Lampe, 2008
Beschreibung: Die Gliederung orientiert sich übergeordnet an der für alle hannoverschen Eisenhütten gefertigten Ordnung, berücksichtigt aber auch die Besonderheiten des überlieferten Bestandes.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Altenauer Eisenhütte kam als jüngster Eisen verarbeitender Betrieb im Hannoverschen Harz im Jahr 1794 dazu. Im Hochofen dieser Hütte schmolz man den Eisenstein aus den Gruben des an Altenau vorbeiführenden Oberharzer Diabaszugs. Wie bei allen hannoverschen Eisenhütten unterstand der Eisensteinsbergbau auch hier der Administration durch die Hütte.
Das erzeugte Eisen benutzte man nahezu ausschließlich zur Produktion von Granulierei-sen, welches beim Schmelzprozess des Bleierzes benötigt wurde. Von den jährlich er-zeugten ca. 11.000 Zentnern entfielen nur 560 Zentner auf die Erzeugung von Gusswaren wie Maschinenteilen für den Blei- und Silberbergbau. Wegen seiner Härte eignete sich das Eisen besonders zur Herstellung von Pocheisen und Pochsohlen.
Um 1840 erfolgte die Zusammenlegung der Altenauer und der Lerbacher Eisenhütten. Zwar blieb der Betrieb der beiden Hütten davon unberührt; administrativ führte man jedoch beide Hütten unter dem Dach der Altenauer Hütte zusammen.
Bestandsgeschichte: Die im Bestand erhaltenen Akten stammen aus der Zeit zwischen 1740 und 1872 und dokumentieren das Betriebsgeschehen bei dieser Hütte. Es handelt sich ausschließlich um Akten die in der Hütte angelegt worden sind, d.h. keine Akten der Aufsicht führenden Bergbehörde. Der 7,5 lfdm. umfassende Bestand dürfte mit Stilllegung der Hütte in das damalige Preußische Oberbergamt übernommen worden sein. Aus dem vorgefundenen Bestand wurden keine Akten kassiert.
Weitere Akten über die Hütte, die auf behördlicher Seite angelegt worden sind, finden sich im Bestand Hann. 84a Berg- und Forstamt Clausthal.
Findmittel: EDV-Findbuch
Bearbeiter: Wolfgang Lampe, 2008
15,5
Bestand
Literatur: Stünckel, J.G.: Beschreibung der Eisenbergwerke und Eisenhütten am Harz, Göttingen 1803
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ