Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Johann [von Merlau], Abt von Fulda, bekundet: die Äbtissin des
der Herrschaft des Klosters Fulda unterstehenden Klosters St. Marien in
Allendorf u...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1401-1410
1403 [September 21]
Abschrift, Papier, unbesiegelt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum anno Domini M° CCCC° tercio
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, bekundet: die Äbtissin des der Herrschaft des Klosters Fulda unterstehenden Klosters St. Marien in Allendorf und einige der älteren Schwestern ihes Konvents haben ihn gebeten, eine von ihrem Konvent lehnrührige Getreiderente von 14 Maltern Weizen Erfurter Maßes von einigen Hufen in Westhausen, die das Kloster seinerzeit von dem Knappen Ludwig von Krayenburg erworben hatte und vom Vorgänger des jetzigen Abtes ihnen übereignet worden war, an Prior und Brüder des Dominikanerklosters in Eisenach zu verkaufen. Mit Zustimmung des Dekans Giso und des Konvents von Fulda überträgt der Abt den ihm von Äbtissin und Konvent übertragenen Zins an Prior und Konvent in Eisenach. Dafür sollen die Dominikaner der Kammer des Abtes an Martini [November 11] einen jährlichen Wachszins von einem Pfund als Ersatz für den Verzicht des Klosters Allendorf entrichten. Dafür verzichten sie auf eine Geldrente in Höhe von fünf Mark reinen Silbers, den ihnen das Kloster Allendorf von dem Hofe zu der Horst schuldete. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 109r-109v; StaM, Kopiare Fulda: K 435, f. 65r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Fuldische Frauenklöster in Thüringen, S. 216, Nr. A 510 (nach der Ausfertigung im Staatsarchiv Meiningen)
Die Datierung folgt dem Druck.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.