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Suppliken von Untertanen, v. a. aus dem Amt Döttingen, an den Fürsten Christian Friedrich Karl von Hohenlohe-Kirchberg
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg
Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg >> 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) >> 2.7. Angelegenheiten der Untertanen mit zwingendem Kontakt zu Behörden >> 2.7.10. Bittschriften (Suppliken) und Beschwerden von Untertanen >> 1771-1780
1772, 1775, 1779, 1788, 1799-1800, 1802-1803
1. Georg Friedrich Casimir Möller, Hofrat in Wien, bittet um Auszahlung seines jährlichen Expensariums, 1772; 2. Johann Georg Beuerlein, Kantor in Kirchberg, bittet um Besoldungserhöhung, 1775; 3. Mahlmüller Johann Georg Müller in Diembot bittet um Beihilfe zur Bezahlung einer ausstehenden Limpurgischen Fruchtschuld, 1779; 4. Herrschaftliche Bewilligung auf die Supplik von Johann Paulus Knauerer in Helmshofen, sein Hohenlohisches Bauerngut noch ferner neben seinem Brandenburgischen zu besitzen und vorläufig nicht wirklich zu beziehen, 1779; 5. Maria Rosina Wasmuth, Waise in Kirchberg, bittet um eine Pension, 1788; 6. Johann Ludwig Balbierer, aus dem Dienst entlassener Registrator in Kirchberg, bittet um Erhöhung seiner Pension, 1799; 7. Johann Michael Bauer, Schreinermeister in Lendsiedel, bittet darum, dass Johann Michael Krauß, der Käufer eines Anbäuleins (Korbes) an seinem Haus keinen neuen, sondern nur die Hälfte seines, des Verkäufers Bauer, Handdienstes übernehmen muss bzw. darf, 1802;
8. Maria Margaretha Stepper, Witwe des Johann Georg Stepper, Gerichtsverwandter und Bauer auf dem Tierberg, bittet um einen Nachlass an der Nachsteuer für das Vermögen ihrer nach Kocherstetten verheirateten Tochter, 1803; 9. Michael Kober, Häcker in Sommerberg, bittet um einen Nachlass an der Nachsteuer für das Vermögen seiner auf den Garnberg verheirateten Tochter, 1803; 10. Georg Michael Thier, Köbler in Goggenbach, bittet um einen Handlohn-Nachlass, 1803; 11. Bitte der abgeschiedenen Frau des Müllers in Steinkirchen um einen Nachsteuernachlass (Nro. 4); 12. Johann Philipp Vogel, Mahlmüller in Untermünkheim, bittet um einen Handlohn-Nachlass, 1803; 13. Johann Georg Schulz, Köbler in Döttingen, bittet um einen Handlohn-Nachlass, 1803-1804; 14. Bitte des Balthasar Grether, Häcker in Winterberg, um Nachlass an seinem schuldigen Sterbfall, 1800; 15. Heinrich Heinzmann und Heinrich Kießel in Kupferzell bitten um Erlass eines Handlohns, 1800; 16. Anna Maria Elisabetha Firnkorn, geborene Häuserer vom Teurershof und von Johann Georg Firnkorn, Schmied zu Untermünkheim, geschieden, bittet um einen Nachlass an ihrer Nachsteuer, 1799-1800; 17. Johann Michael Kühnle, Bauer auf dem Tierberg, bittet um einen Nachsteuer-Nachlass, 1800; 18. Friedrich Seger, Engelwirt in Untermünkheim, bittet um einen Nachsteuer-Nachlass, 1802-1803; 19. Johann Georg Baumann, Köbler am Winterberg, bittet um einen Handlohn-Nachlass, 1802-1803; 20. Amtlicher Bericht, den Diebstahl des Angerers daselbst (?) betreffend (fehlt); 21. Sieben Bittschriften von Döttinger Amtsuntertanen mit Begleitschreiben von Kammerrat Hammer: A. Johann Ludwig Frenz, Bäcker in Döttingen bittet um einen Handlohn-Nachlass, 1803; B. Johann Caspar Drechsel, Schreiner in Untermünkheim, bittet um einen Handlohn-Nachlass, 1803; C. Georg Heinrich Kühnle, Bauer auf dem Tierberg, bittet um einen Handlohn-Nachlass, 1803; D. Johann Georg Reick (Raick), Vater und Sohn, bitten um einen Gefäll-Nachlass (Hauptrecht und Handlohn), 1803; E. Johann Friedrich Heinold (Hainold) in Untermünkheim bittet um einen Sterbfall-Nachlass, 1803; F. Eva Maria Stepper, Witwe des Johann Jacob Stepper, Gerichtsverwandter und Feldschieder in Döttingen, bittet um einen Sterbfall-Nachlass, 1803; G. Johann Georg Böhm, Köbler in Steinkirchen, bittet um einen Hauptrecht-Nachlass, 1803; 22. Johann Georg Christoph Vollmond, Häcker in Döttingen, bittet um eine Baugnade, 1803
Amt Kirchberg
1 Faszikel, 2 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.