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Streitigkeiten wegen der Besitzergreifung des evangelischen Landesteils des Fürstentums Nassau-Siegen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Notarielle Beglaubigungen über diverse Vorkommen und Gewaltanwendungen bei der Besitzergreifung; Sukzessionsstreit zwischen der verwitweten Fürstin Sophie Polyxena Concordia zu Nassau-Siegen, geb. Gräfin zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, und den Fürsten von Nassau-Diez und Nassau-Dillenburg wegen der Erbfolge und Wittums ihrer unmündigen Töchter vor dem Reichskammergericht in Wetzlar (1739); Notarielle Beglaubigung über den Einfall kurkölnischer Bauern in den evangelischen Landesteil Nassau-Siegens (1736); Inhaftierung des Rats Behmer (1735); Notarielle Beglaubigung über Beschädigungen am Tiergarten (1735); Notarielle Beglaubigung wegen vorenthaltener Ausbeutegelder bei der Dreisbach (1735); Notarielle Beglaubigung über die Vollmacht Fürst Wilhelm Hyacinths für Geheimrat von Moser (1735); Notarielle Beglaubigung wegen verhinderter Bauarbeiten im Hof (1735); Auszug aus dem Testament Graf Johanns VII. zu Nassau-Siegen von 1621, Auszug aus dem Ehevertrag der Fürsten zu Nassau-Siegen von 1728; Auszug aus dem Testament Fürst Friedrich Wilhelms zu Nassau-Siegen von 1730; Abschriften von Schreiben des Kanzleidirektors Zinckgräf an den Archivar und Sekretär Brand (1735); Abschrift des Interimsvergleichs zwischen der verwitweten Fürstin Sophie Polyxena Concordia zu Nassau-Siegen, geb. Gräfin zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, und der kaiserlichen Landesadministration vom 09.04.1737; Rechtsstreit der verwitweten Fürstin zu Nassau-Siegen gegen die Kaiserliche Administrationsregierung im katholischen Landesteil des Fürstentums Nassau-Siegen vor dem Reichskammergericht (1734-1735); Bestallungsbrief für den Wittums- und Mundrat Ludwig Friedrich Wagner (13.05.1740); Kondolenzschreiben der nassau-diezschen Regierung wegen des Ablebens des Fürsten Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen am 02.03.1734 (05.03.1734); Abschrift der Instruktion für Geheimrat Baron von Moser und Amtsmann Johann Philipp Caspar Jeckeln wegen Besitzergreifung des evangelischen Landesteils Nassau-Siegens (28.02.1735); Rechtsstreit zwischen Fürstin Amalia Louisa zu Nassau-Siegen, geborene Herzogin zu Kurland, und der verwitweten Fürstin Sophie Polyxena Concordia zu Nassau-Siegen, geb. Gräfin zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein; Klärung von Erbschafts- und Debitangelegenheiten der verstorbenen Fürstin Amalie zu Nassau-Diez (1735); Mandat Kaiser Karls VI. vom 12.08.1735 wegen der Römermonate; Approbation eines Gutachtens des Reichshofrats betreffend die Submission und Parition Fürst Wilhelm Hyacinths zu Nassau-Siegen (1740); Notarielle Beglaubigung zur Ordnung Graf Johanns VII. zu Nassau-Siegen vom 01.03.1623 wegen der Häuser Ginsberg und Freudenberg sowie der Armatur; Rechtsstreit zwischen den kurfürstlich-kölnischen Holzförster Baumhoff und den Erben des Anthon Zollner auf der Birlebach wegen restierender Forderungen (1735-1737); Verkauf der Reit-, Kutschen- und Karrenpferde aus dem fürstlichen Marstall in Siegen (1734); Ankündigung des Durchmarsches eines kaiserlichen Reiterregiments durch das Fürstentum Nassau-Siegen (1725). Korrespondenten u.a.: Notar Philipp Christian Wilhelm Müller, Notar Johann Georg Müller, Johann Palm (Olpe), Notar Nicolaus Colbre, Freiherr von Fürstenberg (Schnellenberg), Sophie Polyxena Concordia Fürstin zu Nassau-Siegen, Notar Johann Jacob Bauermeister, Notar Friedrich Karl Trainer, Rat Behmer (Dillenburg), Deputierter Johann Philipp Caspar Jeckeln (Siegen), Regierungsrat Wilhelm Moritz Hombergk zu Vach (Siegen), Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, August David Graf zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, J. N. Schmidt (Wetzlar), P. Müller (Wittgenstein), Reichshofratsagent Praun (Wien), Arnold Heinrich von Glandorff, Kaiser Karl VI., Matthias Wilhelm Haan, Förster Johann Henrich Baumhoff, J. Wilhelm Schmidt, Syndicus Johann Jacob Codoné (Düsseldorf), Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Ihringk (Siegen).
304 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.