Einige insgesamt 9 11/16 Acker und 5 1/4 Ruten umfassende Grundstücke in der Feldmark zu Obervorschütz [Stadtteil von Gudensberg, Schwalm-Eder-Kr....
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Urk. 14, 2467
A I u, Blum et Consortes sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Blum et Consortes Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Mehrere Familien >> Personenbetreffe A-C >> Blum et Consortes
1841 April 19
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Einige insgesamt 9 11/16 Acker und 5 1/4 Ruten umfassende Grundstücke in der Feldmark zu Obervorschütz [Stadtteil von Gudensberg, Schwalm-Eder-Kr.] und der Teil einer Hufe Land, genannt die Federhufe, die ehemals Cyriak Geiße, Bastian Reinhard und Gebhard von den 1745 ausgestorbenen von Wallenstein als Afterlehen innehatten und zuletzt 1793 belehnt worden waren. Später wurde das Lehen ohne Zustimmung des Lehnsherrn auseinandergerissen und während der feindlichen Landesbesetzung verkauft. Im Widerspruch zur Verordnung vom 5. September 1815 wurde das Lehen von den Vasallen Johann Georg Riedemann, Sohn des verstorbenen Johann Georg Riedemann, und Johannes Schaumlöffel, Sohn des verstorbenen Clobe Schaumlöffel, nicht wieder gemutet, weshalb gegen die unrechtmäßigen Besitzer auf Herausgabe der Lehen Klage erhoben wurde. Auf Bitte einiger der Besitzer um Neubelehnung ist deren Gesuch stattgegeben worden.
Belehnte/r: Jakob Blum für sich und als Bevollmächtigter seiner Mitbelehnten Andreas Schulze, Johannes Schüssel, Johann Adam Bräutigam, Katharina Elisabeth Wagner, geborene Schaumlöffel, Maria Elisabeth, verwitwete Hagemeier, geborene Vaupel, Heinrich Iffert, Andreas Lengemann, alle zu Obervorschütz, und Adam Geßner zu Maden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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