Fürstlich Hohenzollernsche Gutsverwaltung Hamborn: Amtsbücher (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 129 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) >> Domänenarchiv Hohenzollern-Sigmaringen >> Fürstlich-Hohenzollernsche Verwaltung >> Rentämter und Gutsverwaltungen >> Rheinprovinz
1809-1819
Überlieferungsgeschichte
1) Zur Geschichte der Gutsverwaltung
Das Gut Hamborn (heute Stadt Duisburg) bestand aus dem Besitz der säkularisierten Prämonstratenserabtei Hamborn und wurde mit Schenkungsurkunde vom 11. Juni 1808 vom damaligen Großherzog von Berg, Joachim Murat, dem Erbprinzen Karl von Hohenzollern-Sigmaringen und seiner Gemahlin Antoinette, geb. Prinsessin Murat, übereignet. Die Verwaltung des Guts am Niederrhein besorgte vor Ort der Verwalter Averbeck, der seinerseits der Hofhaltungsadministration Krauchenwies unterstellt war. 1813 wurde das Gut Hamborn von Preußen unter Sequester gestellt, die hohenzollern-sigmaringische Verwaltung blieb jedoch weiterhin bestehen. Preußen war nicht bereit, den Besitz an das Erbprinzenpaar von Hohenzollern-Sigmaringen zurückzugeben, entschädigte aber 1819 die Eigentümer. Der Verwalter schloß am 1. November 1819 seine Rechnungen. Das Gut Hamborn wurde danach der kgl. preuß. Rentei Dinslaken einverleibt.
2) Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestands
Die Rechnungesunterlagen der ehemaligen Gutsverwaltung Hamborn befanden sich im Mischbestand "Auswärtige Besitzungen" des Fürstl. Hohenz. Haus- und Domänenarchivs und wurden im August 1993 von Frau Neuendorff herausgenommen. Den Bänden lagen jeweils die Beilagen bei. Zunächst trennte die Bearbeiterin die Bände von den Beilagen und bildete die beiden Gruppen I. Amtsrechnungen und II. Beilagen. Innerhalb der Gruppen wurden die Archivalieneinheiten chronologisch gelegt und anschließend mit fortlaufenden arabischen Zahlen durchnumeriert (Nr. 1 - 20). Die einzelnen Titelaufnahmen, die Signierung und die Reinschrift des Findbuchs wurden gleichfalls von Frau Neuendorff erstellt.
Der vorliegende Bestand umfaßt 20 Archivalieneinheiten aus der Zeit von 1809 bis 1819 und mißt 0,33 lfd. m Schriftgut. Der Bestand ist verkürzt zu zitieren: Dep. 39 DS 129 Bd. 1 Nr. ...
Sigmaringen, im August 1993
Dr. Becker
Oberarchivrat
1) Zur Geschichte der Gutsverwaltung
Das Gut Hamborn (heute Stadt Duisburg) bestand aus dem Besitz der säkularisierten Prämonstratenserabtei Hamborn und wurde mit Schenkungsurkunde vom 11. Juni 1808 vom damaligen Großherzog von Berg, Joachim Murat, dem Erbprinzen Karl von Hohenzollern-Sigmaringen und seiner Gemahlin Antoinette, geb. Prinsessin Murat, übereignet. Die Verwaltung des Guts am Niederrhein besorgte vor Ort der Verwalter Averbeck, der seinerseits der Hofhaltungsadministration Krauchenwies unterstellt war. 1813 wurde das Gut Hamborn von Preußen unter Sequester gestellt, die hohenzollern-sigmaringische Verwaltung blieb jedoch weiterhin bestehen. Preußen war nicht bereit, den Besitz an das Erbprinzenpaar von Hohenzollern-Sigmaringen zurückzugeben, entschädigte aber 1819 die Eigentümer. Der Verwalter schloß am 1. November 1819 seine Rechnungen. Das Gut Hamborn wurde danach der kgl. preuß. Rentei Dinslaken einverleibt.
2) Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestands
Die Rechnungesunterlagen der ehemaligen Gutsverwaltung Hamborn befanden sich im Mischbestand "Auswärtige Besitzungen" des Fürstl. Hohenz. Haus- und Domänenarchivs und wurden im August 1993 von Frau Neuendorff herausgenommen. Den Bänden lagen jeweils die Beilagen bei. Zunächst trennte die Bearbeiterin die Bände von den Beilagen und bildete die beiden Gruppen I. Amtsrechnungen und II. Beilagen. Innerhalb der Gruppen wurden die Archivalieneinheiten chronologisch gelegt und anschließend mit fortlaufenden arabischen Zahlen durchnumeriert (Nr. 1 - 20). Die einzelnen Titelaufnahmen, die Signierung und die Reinschrift des Findbuchs wurden gleichfalls von Frau Neuendorff erstellt.
Der vorliegende Bestand umfaßt 20 Archivalieneinheiten aus der Zeit von 1809 bis 1819 und mißt 0,33 lfd. m Schriftgut. Der Bestand ist verkürzt zu zitieren: Dep. 39 DS 129 Bd. 1 Nr. ...
Sigmaringen, im August 1993
Dr. Becker
Oberarchivrat
20 Bände (0,4 lfd.m)
Bestand
Otto H. Becker: Das Gut Hamborn, ein ehemaliger Besitz des Hauses Hohenzollern-Sigmaringen am Niederrhein. In: Hohenz. Heimat 40 (1990) S. 12 - 15.
Hamborn, Duisburg DU; Gutsverwaltung
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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