Haus Heistern (Bestand)
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U 121
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) >> 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe
1543-1869
Familiensachen (25), Erbsachen (35); Grundbesitz (34); Gerechtsame (18); Verwaltung (24); Finanzen (45); Belehnungen (24); Prozesse (52); Schatzungen und Steuern (12); Militaria (9); Kirchensachen und Varia (37); Amt Friedewald (11).
Bestandsgeschichte: Adeliges Haus im Freien Grund Selbach (Gemeinde Burbach, Kreis Siegen-Wittgenstein) im Besitz der Familie von Selbach; nach dem Tod des letzten Selbach 1694 wurde das verschuldete Gut an die von Oberg, die von Reichenau und im 19. Jh. an die von Seigneux vererbt; 1889 wurde der Besitz durch Testamentsbeschluss unter Verwaltung des Amtsgerichts Burbach gestellt und 1923 an Carl Robert Ginsberg verkauft; 1927 Weiterverkauf an die Familie Lautz in Wahlbach.
Form und Inhalt: Der Bestand Haus Heistern beinhaltet im Wesentlichen die schriftliche Überlieferung der seit dem 17. Jahrhundert im Besitz von Haus Heistern befindlichen Familien, nämlich derer v. Selbach gen. Lohe, v. Oberg, v. Reichmann zu Reichenau und v. Seigneux. Das Schriftgut entstammt sowohl der privaten als auch der ökonomischen Lebenswelt und setzt sich u.a. aus umfangreichen Korrespondenzen, Verwaltungsaufzeichnungen oder Prozeßangelegenheiten zusammen. Daneben enthält der Bestand auch private und wirtschaftliche Aufzeichnungen der Familie Emmerich aus Daaden, in die 1830 ein Mitglied der Familie v. Seigneux eingeheiratet hat. Das Vorhandensein einer Reihe von Schriftstücken des 19. Jahrhunderts aus der Gemeinde Daaden und dem Amt Friedewald ist wohl auf die Ausübung öffentlicher Ämter durch Mitglieder der Familie v. Seigneux zurückzuführen. Dieser kleine Überlieferungsblock umfasst vor allem Dokumente des Amtsgerichtes Friedewald aus den Jahren um 1860 (Nr. 292) und eine kleinere Zahl von Aufzeichnungen aus der Bürgermeisterei Daaden (v. a. Straf- und Gerichtssachen) aus der Zeit um 1850, die wohl alle "aus den ausrangierten ... Papieren des Bürgermeisters Kirberger" stammen (vgl. Nr. 297).
Erwähnenswert ist noch eine Sammlung von Predigttexten, die womöglich aus dem Besitz des 1823 verstorbenen (Daadener) Predigers Johann Caspar Heinrich Altgelt stammen, über dessen Familie ebenfalls Aufzeichnungen in diesem Bestand erhalten sind.
Haus Heistern war ein freiadliges Gut im Freien Grund Selbach (Gemeinde Burbach, Kreis Siegen-Wittgenstein), zu dem u.a. Besitzungen im freien Grund Selbach und Burbach gehörten. Die Besitzer von Haus Heistern waren zugleich Lehnträger des freiadligen Hofes in Wißmar im Amt Gleiberg, der von Nassau-Weilburg zu Lehen ging.
Zur Besitzerfolge von Haus Heistern
Im 17. Jahrhundert läßt sich Haus Heistern im Besitz der reichsfreiherrlichen Familie v. Selbach nachweisen. Ein Vertreter dieser Familie war Johan v. Selbach (auch Johannes v. Lohe gen. Selbach zum Lohe, +1660), der gemeinsam mit seiner Frau Johanna v. d. Heyden gen. Rynsch 1650 sein Testament aufsetzt und mangels eigener Kinder den Sohn seiner bereits verstorbenen Schwester Clara, Johann Wilhelm v. Selbach, als Erben einsetzte. Dieser war in erster Ehe seit 1638 mit Catharina Magdalena von Langenbach und in zweiter Ehe mit Maria Barbara Holzapfel aus Fetzburg verheiratet. Aus diesen Verbindungen gingen jeweils 3 Töchter hervor. Eine dieser Töchter nahm Haus Heistern mit in die Ehe und heiratete (nach erster Eheschließung mit einem Mitglied der Familie Voigt v. Elspe) als Johanetta Maria Voigt v. Elspe den Johann Georg Philipp v. Beringhausen. Nach dem Tod v. Beringhausens hat sie sich mit Hauptmann Joachim Heinrich v. Oberg (+1707) vermählt, der aus erster Ehe bereits einen Sohn (Johann Christoff Philipp v. Oberg) hatte. Aus dieser Verbindung gingen Albertina Lucretia (1695), Wilhelm (geistig behindert) und Heinrich (1700) hervor. Johanetta Maria verkaufte das freiadlige Rittergut Antfelden aus dem Besitz ihres verstorbenen Gatten Johann Georg Philipp v. Beringhausen und setzte den Erlös für die Begleichung von Schulden des Hauses Heistern ein. Nach ihrem Tod 1717 wurden die noch minderjährigen v. Oberg’schen Kinder unter Vormundschaft gestellt. Zwischen diesen und den Kinder aus der Ehe mit v. Beringhausen (Elisabeth Regina, verheiratet v. Beesten und Mechtilda Marie, verheiratet Winkel) ergab sich 1724 ein langwieriger Rechtsstreit um das Erbe (vgl. Nr. 4).
Haus Heistern fiel an Albertina Lucretia v. Oberg, die es mit in die Ehe (1723) mit Sebald Christian v. Reichmann zu Reichenau brachte. Sebald Christian war eines von zehn Kindern des Kammerdirektors Reichmann (vgl. Nr. 153) und wurde 1724 in den kurbayerischen Adelsstand erhoben (seitdem Sebald Christian v. Reichmann zu Reichenau). Der volle Name "von Reichmann zu Reichenau" wird nur in den 20er und 30er Jahren des 18. Jahrhunderts gebraucht. Danach tauchen schon bald die Formen "von Reichmann" und "von Reichenau" auf, wobei sich letztere in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durchsetzt. Haus Heistern erbte sein Sohn August v. Reichenau, der sich mit Charlotte Henriette Wiederhold, der Tochter des Geheimrats und Staatskanzlers Wiederhold, verheiratete. Er verstarb am 3. August 1787 in Heistern (vgl. Nr. 168). Im selben Jahr wurde Haus Heistern geteilt, so daß von da an jedes seiner sechs Kinder nur Teilhaber des Stammhauses war (vgl. Nr. 197). Eines dieser Kinder, die 1764 geborene Johanette Louise v. Reichenau, vermählte sich 1797 mit dem 1772 in Aarau/Schweiz geborenen Leutnant Franz Ludwig v. Seigneux. Nach dem Tod von Johanette Louise verheiratete sich Franz Ludwig v. Seigneux 1805 mit deren Halbschwester Elisabeth Friederike Caroline v. Reichenau (+1814). Im Jahr seines Todes 1829 war Franz Ludwig v. Seigneux zum vierten Mal verheiratet und hinterließ neben dieser Frau insgesamt neun Kinder. Eines davon Carl Friedrich v. Seigneux aus erster Ehe stand als Leutnant beim 4. Schweizer-Regiment in französischen Diensten und heiratete 1830 Sophie Katharine Henriette (*1779, +1852), Tochter des Oberschichtmeisters Johann Friedrich Emmerich aus Daaden (+1813), wohin er nach der Hochzeit verzogen ist. Als anteilige Besitzer von Haus Heistern treten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl Mitglieder der Familie v. Reichenau als auch der Familie v. Seigneux auf.
Der Bestand Haus Heistern kam 1957 (Zgg. 20/1957) als ”Nachlaß Ginsberg“ in das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Das 8 Kartons umfassende Schriftgut bestand im Wesentlichen aus einer völlig ungeordneten Blattsammlung, zusammengehörige Dokumente oder Akten waren nicht erkennbar. Die letzte vergebene Signatur ist 341. Verzeichnet wurde der Bestand von Juli bis Oktober 2011 durch Michael Ruprecht.
Bestandsgeschichte: Adeliges Haus im Freien Grund Selbach (Gemeinde Burbach, Kreis Siegen-Wittgenstein) im Besitz der Familie von Selbach; nach dem Tod des letzten Selbach 1694 wurde das verschuldete Gut an die von Oberg, die von Reichenau und im 19. Jh. an die von Seigneux vererbt; 1889 wurde der Besitz durch Testamentsbeschluss unter Verwaltung des Amtsgerichts Burbach gestellt und 1923 an Carl Robert Ginsberg verkauft; 1927 Weiterverkauf an die Familie Lautz in Wahlbach.
Form und Inhalt: Der Bestand Haus Heistern beinhaltet im Wesentlichen die schriftliche Überlieferung der seit dem 17. Jahrhundert im Besitz von Haus Heistern befindlichen Familien, nämlich derer v. Selbach gen. Lohe, v. Oberg, v. Reichmann zu Reichenau und v. Seigneux. Das Schriftgut entstammt sowohl der privaten als auch der ökonomischen Lebenswelt und setzt sich u.a. aus umfangreichen Korrespondenzen, Verwaltungsaufzeichnungen oder Prozeßangelegenheiten zusammen. Daneben enthält der Bestand auch private und wirtschaftliche Aufzeichnungen der Familie Emmerich aus Daaden, in die 1830 ein Mitglied der Familie v. Seigneux eingeheiratet hat. Das Vorhandensein einer Reihe von Schriftstücken des 19. Jahrhunderts aus der Gemeinde Daaden und dem Amt Friedewald ist wohl auf die Ausübung öffentlicher Ämter durch Mitglieder der Familie v. Seigneux zurückzuführen. Dieser kleine Überlieferungsblock umfasst vor allem Dokumente des Amtsgerichtes Friedewald aus den Jahren um 1860 (Nr. 292) und eine kleinere Zahl von Aufzeichnungen aus der Bürgermeisterei Daaden (v. a. Straf- und Gerichtssachen) aus der Zeit um 1850, die wohl alle "aus den ausrangierten ... Papieren des Bürgermeisters Kirberger" stammen (vgl. Nr. 297).
Erwähnenswert ist noch eine Sammlung von Predigttexten, die womöglich aus dem Besitz des 1823 verstorbenen (Daadener) Predigers Johann Caspar Heinrich Altgelt stammen, über dessen Familie ebenfalls Aufzeichnungen in diesem Bestand erhalten sind.
Haus Heistern war ein freiadliges Gut im Freien Grund Selbach (Gemeinde Burbach, Kreis Siegen-Wittgenstein), zu dem u.a. Besitzungen im freien Grund Selbach und Burbach gehörten. Die Besitzer von Haus Heistern waren zugleich Lehnträger des freiadligen Hofes in Wißmar im Amt Gleiberg, der von Nassau-Weilburg zu Lehen ging.
Zur Besitzerfolge von Haus Heistern
Im 17. Jahrhundert läßt sich Haus Heistern im Besitz der reichsfreiherrlichen Familie v. Selbach nachweisen. Ein Vertreter dieser Familie war Johan v. Selbach (auch Johannes v. Lohe gen. Selbach zum Lohe, +1660), der gemeinsam mit seiner Frau Johanna v. d. Heyden gen. Rynsch 1650 sein Testament aufsetzt und mangels eigener Kinder den Sohn seiner bereits verstorbenen Schwester Clara, Johann Wilhelm v. Selbach, als Erben einsetzte. Dieser war in erster Ehe seit 1638 mit Catharina Magdalena von Langenbach und in zweiter Ehe mit Maria Barbara Holzapfel aus Fetzburg verheiratet. Aus diesen Verbindungen gingen jeweils 3 Töchter hervor. Eine dieser Töchter nahm Haus Heistern mit in die Ehe und heiratete (nach erster Eheschließung mit einem Mitglied der Familie Voigt v. Elspe) als Johanetta Maria Voigt v. Elspe den Johann Georg Philipp v. Beringhausen. Nach dem Tod v. Beringhausens hat sie sich mit Hauptmann Joachim Heinrich v. Oberg (+1707) vermählt, der aus erster Ehe bereits einen Sohn (Johann Christoff Philipp v. Oberg) hatte. Aus dieser Verbindung gingen Albertina Lucretia (1695), Wilhelm (geistig behindert) und Heinrich (1700) hervor. Johanetta Maria verkaufte das freiadlige Rittergut Antfelden aus dem Besitz ihres verstorbenen Gatten Johann Georg Philipp v. Beringhausen und setzte den Erlös für die Begleichung von Schulden des Hauses Heistern ein. Nach ihrem Tod 1717 wurden die noch minderjährigen v. Oberg’schen Kinder unter Vormundschaft gestellt. Zwischen diesen und den Kinder aus der Ehe mit v. Beringhausen (Elisabeth Regina, verheiratet v. Beesten und Mechtilda Marie, verheiratet Winkel) ergab sich 1724 ein langwieriger Rechtsstreit um das Erbe (vgl. Nr. 4).
Haus Heistern fiel an Albertina Lucretia v. Oberg, die es mit in die Ehe (1723) mit Sebald Christian v. Reichmann zu Reichenau brachte. Sebald Christian war eines von zehn Kindern des Kammerdirektors Reichmann (vgl. Nr. 153) und wurde 1724 in den kurbayerischen Adelsstand erhoben (seitdem Sebald Christian v. Reichmann zu Reichenau). Der volle Name "von Reichmann zu Reichenau" wird nur in den 20er und 30er Jahren des 18. Jahrhunderts gebraucht. Danach tauchen schon bald die Formen "von Reichmann" und "von Reichenau" auf, wobei sich letztere in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durchsetzt. Haus Heistern erbte sein Sohn August v. Reichenau, der sich mit Charlotte Henriette Wiederhold, der Tochter des Geheimrats und Staatskanzlers Wiederhold, verheiratete. Er verstarb am 3. August 1787 in Heistern (vgl. Nr. 168). Im selben Jahr wurde Haus Heistern geteilt, so daß von da an jedes seiner sechs Kinder nur Teilhaber des Stammhauses war (vgl. Nr. 197). Eines dieser Kinder, die 1764 geborene Johanette Louise v. Reichenau, vermählte sich 1797 mit dem 1772 in Aarau/Schweiz geborenen Leutnant Franz Ludwig v. Seigneux. Nach dem Tod von Johanette Louise verheiratete sich Franz Ludwig v. Seigneux 1805 mit deren Halbschwester Elisabeth Friederike Caroline v. Reichenau (+1814). Im Jahr seines Todes 1829 war Franz Ludwig v. Seigneux zum vierten Mal verheiratet und hinterließ neben dieser Frau insgesamt neun Kinder. Eines davon Carl Friedrich v. Seigneux aus erster Ehe stand als Leutnant beim 4. Schweizer-Regiment in französischen Diensten und heiratete 1830 Sophie Katharine Henriette (*1779, +1852), Tochter des Oberschichtmeisters Johann Friedrich Emmerich aus Daaden (+1813), wohin er nach der Hochzeit verzogen ist. Als anteilige Besitzer von Haus Heistern treten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl Mitglieder der Familie v. Reichenau als auch der Familie v. Seigneux auf.
Der Bestand Haus Heistern kam 1957 (Zgg. 20/1957) als ”Nachlaß Ginsberg“ in das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Das 8 Kartons umfassende Schriftgut bestand im Wesentlichen aus einer völlig ungeordneten Blattsammlung, zusammengehörige Dokumente oder Akten waren nicht erkennbar. Die letzte vergebene Signatur ist 341. Verzeichnet wurde der Bestand von Juli bis Oktober 2011 durch Michael Ruprecht.
327 Akten.
Bestand
German
Ludwig Bieler, Das ehemalige freiadelige Haus Heistern, in: Unser Heimatland. Veröffentlichungen aus der Siegener Zeitung (1965), S. 140-142.
Ludwig Bieler, Das ehemalige freiadelige Haus Heistern, in: Unser Heimatland, Veröff. aus der Siegener Zeitung (1965), S. 140-142
Ludwig Bieler, Das ehemalige freiadelige Haus Heistern, in: Unser Heimatland, Veröff. aus der Siegener Zeitung (1965), S. 140-142
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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05.11.2025, 1:59 PM CET
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