Papst Alexander (III.) bestätigt den Inhalt der Bulle Innozenz II. v. 29. III. 1139. Die unterdessen erweiterten Besitzungen des Klosters sind folgende: Außer Formbach die Kirche in Glocnich mit den Zehnten, die in Winchil, die in Munichiwalt mit Besitzungen und Parochialrecht, die Pfarrei und den Markt in Niuenchirchen mit den Zehnten und der Münze, die Kirche in Buteine mit den Zehnten die Kirche Engelbrestdorf mit den Zehnten, Besitzungen und dem Parochialrecht, die Kirche Eholuingin mit Zehnten usw. die Kirche Antesin mit Zehnten und Parochialrecht; ferner die Güter in Grauendorf, Wienuurt, Rorebach und Kadelingen (und alles, was die Kirche Formbach aus der Schenkung der Grafen Ekkebert, Udalrich und Hermann hat). Der Bischof von Passau ist berechtigt, alle Weihen vorzunehmen, wenn er katholisch ist (Schismaklausel!), andernfalls kann der Konvent einen anderen katholischen Bischof anrufen. Abtwahl, Investitur und Schutzformel.
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Papst Alexander (III.) bestätigt den Inhalt der Bulle Innozenz II. v. 29. III. 1139. Die unterdessen erweiterten Besitzungen des Klosters sind folgende: Außer Formbach die Kirche in Glocnich mit den Zehnten, die in Winchil, die in Munichiwalt mit Besitzungen und Parochialrecht, die Pfarrei und den Markt in Niuenchirchen mit den Zehnten und der Münze, die Kirche in Buteine mit den Zehnten die Kirche Engelbrestdorf mit den Zehnten, Besitzungen und dem Parochialrecht, die Kirche Eholuingin mit Zehnten usw. die Kirche Antesin mit Zehnten und Parochialrecht; ferner die Güter in Grauendorf, Wienuurt, Rorebach und Kadelingen (und alles, was die Kirche Formbach aus der Schenkung der Grafen Ekkebert, Udalrich und Hermann hat). Der Bischof von Passau ist berechtigt, alle Weihen vorzunehmen, wenn er katholisch ist (Schismaklausel!), andernfalls kann der Konvent einen anderen katholischen Bischof anrufen. Abtwahl, Investitur und Schutzformel.
Kloster Formbach Urkunden, BayHStA, Kloster Formbach Urkunden 9
Kloster Formbach Urkunden
Kloster Formbach Urkunden >> Urkunden
1179 März 29
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: Bulle
Überlieferung: Or.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Rom
Literatur: MB IV, 135/ OÖ UB II, 357.
Originaldatierung: Data Laterani per manum Alberti.. cancellarii IV Kal. Aprilis 1179.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1179
Monat: 3
Tag: 29
Überlieferung: Or.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Rom
Literatur: MB IV, 135/ OÖ UB II, 357.
Originaldatierung: Data Laterani per manum Alberti.. cancellarii IV Kal. Aprilis 1179.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1179
Monat: 3
Tag: 29
Gloggnitz (NÖ)
Münchwald (Steiermark)
Neunkirchen (PB Neunkirchen, NÖ, A)
Pütten b. Wiener Neustadt (NÖ)
Engersdorf (b. Wien)
Eholfing (Lkr. Passau)
Andiesen (PB Schärding, OÖ, A)
Grafendorf (Steiermark)
Weinfurt (Lkr Straubing-Bogen)
Rohrbach (Lkr. Passau)
Karling (Lkr. Passau)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ