Urkunden der Stadt Göttingen (Bestand)
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NLA HA, Cal. Or. 100 Göttingen Stadt
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Fürstentum Calenberg >> 1.1.1 Urkunden >> 1.1.1.4 Innere Angelegenheiten >> 1.1.1.4.4 Städte
1325-1754
Bestandsgeschichte: I. Stadtgeschichte
Die Ersterwähnung des Dorfes Gutingi, östlich der Leine-Niederung gelegen, fällt in das Jahr 953. Daneben entstand später nordwestlich an einer Leinefurt eine Marktsiedlung. Das sogenannte "Alte Dorf" um die Albanikirche lag außerhalb der ersten Stadtmauser - zu Beginn des 13. Jahrhunderts erhielt Göttingen Stadtrechte. Die Stadt war fast durchgängig in welfischem Besitz. Die Tuchmacherei bildete den wichtigsten Handelszweig. Die Gründung der hannoverschen Landesuniversität erfolgte 1734/1737.
II. Drucke und Regesten:
Urkundbuch der Stadt Göttingen (bis 1500), 2 Bände, hrsg. v. G. Schmitdt (Urkundenbuch des Historischen Vereins für Niedersachsen 6 u. 7). Hannover 1863-1867). A. Hasselblatt/G. Kaestner, Urkunden der Stadt Göttingen aus dem XVI. Jahrhundert. Beiträge zur Geschichte von Braunschweig-Lüneburg. 1500-1533. Göttingen 1881. (nachgewiesen als: UB Göttingen I, II, III Nr. ) (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 153).
Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Teile 1-10 hg. v. Hans Sudendorf, Teil 11: Register bearb. v. Carl Sattler. Hannover u. Göttingen 1859-1883. (nachgewiesen als: Sudendorf I, II, III, IV, VI, IX Nr. ) (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 22).
Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe. Teil 2-6 hg. v. Hermann Hoogeweg (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens 6, 11, 22, 24, 28). Hannover 1901-1911. (nachgewiesen als: UB Hochstift Hildesheim V Nr. ) (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 170).
Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Boventen, bearb. von Josef Dolle. Hannover 1992. (nachgesiesen als UB Boventen Nr. ) (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 141).
III. Bestandsgeschichte
Der Bestand enthält im Wesentlichen die aus dem Calenberger Archiv der Herzöge von Braunschweig
Bestandsgeschichte: und Lüneburg stammenden Urkunden, die die Stadt Göttingen betreffen. Die Urkunden sind dem Bestand Cal. Or. 14 entnommen worden. Sie weisen z.T. schwere Wasserschäden auf.
Akten: Cal. Br. 8, Göttingen und Hann. 93, 45 Göttingen.
Die Urkunden bis zum Jahr 1500 waren im Rahmen eines größeren Projektes mit knappsten Angaben (Aussteller: Empfänger z.T. Betreff) schon früher erfasst worden. Mit einer weitergehenden Erschließung war bereits begonnen worden. Ich habe jetzt systematisch den Nachweis der Drucke und Regesten eingefügt und die Urkunden nach dem Jahr 1500 mit knappen Angaben (Aussteller, Empfänger, Kern des Rechtsgeschäfts) verzeichnet sowie die Besiegelung in Kurzform beschrieben, sodass sich die Anzahl der ursprünglich vorhandenen bzw. noch an der Urkunde befindlichen Siegel und ihre Befestigung (nicht ausdrücklich genannt ist der Pergamentstreifen bei anhängenden Siegeln als Normalfall) sowie deren Erhaltungszustand ergibt.
Pattensen, im Juli 2010
Hildegard
Bestandsgeschichte: Krösche
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Die Ersterwähnung des Dorfes Gutingi, östlich der Leine-Niederung gelegen, fällt in das Jahr 953. Daneben entstand später nordwestlich an einer Leinefurt eine Marktsiedlung. Das sogenannte "Alte Dorf" um die Albanikirche lag außerhalb der ersten Stadtmauser - zu Beginn des 13. Jahrhunderts erhielt Göttingen Stadtrechte. Die Stadt war fast durchgängig in welfischem Besitz. Die Tuchmacherei bildete den wichtigsten Handelszweig. Die Gründung der hannoverschen Landesuniversität erfolgte 1734/1737.
II. Drucke und Regesten:
Urkundbuch der Stadt Göttingen (bis 1500), 2 Bände, hrsg. v. G. Schmitdt (Urkundenbuch des Historischen Vereins für Niedersachsen 6 u. 7). Hannover 1863-1867). A. Hasselblatt/G. Kaestner, Urkunden der Stadt Göttingen aus dem XVI. Jahrhundert. Beiträge zur Geschichte von Braunschweig-Lüneburg. 1500-1533. Göttingen 1881. (nachgewiesen als: UB Göttingen I, II, III Nr. ) (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 153).
Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Teile 1-10 hg. v. Hans Sudendorf, Teil 11: Register bearb. v. Carl Sattler. Hannover u. Göttingen 1859-1883. (nachgewiesen als: Sudendorf I, II, III, IV, VI, IX Nr. ) (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 22).
Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe. Teil 2-6 hg. v. Hermann Hoogeweg (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens 6, 11, 22, 24, 28). Hannover 1901-1911. (nachgewiesen als: UB Hochstift Hildesheim V Nr. ) (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 170).
Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Boventen, bearb. von Josef Dolle. Hannover 1992. (nachgesiesen als UB Boventen Nr. ) (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: BS VI 141).
III. Bestandsgeschichte
Der Bestand enthält im Wesentlichen die aus dem Calenberger Archiv der Herzöge von Braunschweig
Bestandsgeschichte: und Lüneburg stammenden Urkunden, die die Stadt Göttingen betreffen. Die Urkunden sind dem Bestand Cal. Or. 14 entnommen worden. Sie weisen z.T. schwere Wasserschäden auf.
Akten: Cal. Br. 8, Göttingen und Hann. 93, 45 Göttingen.
Die Urkunden bis zum Jahr 1500 waren im Rahmen eines größeren Projektes mit knappsten Angaben (Aussteller: Empfänger z.T. Betreff) schon früher erfasst worden. Mit einer weitergehenden Erschließung war bereits begonnen worden. Ich habe jetzt systematisch den Nachweis der Drucke und Regesten eingefügt und die Urkunden nach dem Jahr 1500 mit knappen Angaben (Aussteller, Empfänger, Kern des Rechtsgeschäfts) verzeichnet sowie die Besiegelung in Kurzform beschrieben, sodass sich die Anzahl der ursprünglich vorhandenen bzw. noch an der Urkunde befindlichen Siegel und ihre Befestigung (nicht ausdrücklich genannt ist der Pergamentstreifen bei anhängenden Siegeln als Normalfall) sowie deren Erhaltungszustand ergibt.
Pattensen, im Juli 2010
Hildegard
Bestandsgeschichte: Krösche
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ