Hornecke von Hornberg d. A. und seine Söhne Hornecke d.J., Simon, Arnold und Nythart versprechen zum Dank für die Hilfe des Erzbischofs Dietrich von Mainz beim Gewinn des Schlosses Jagstberg (Jaspurg) und für die Überlassung des Mainzer Teiles dieses Schlosses, ihm dieses Schloss jederzeit gegen jedermann - mit Ausnahme ihres Herrn, des Bischofs von Würzburg - offen zu halten, bis sie ihm 60 Gulden bezahlt hätten; sie verpflichten sich auch eidlich, bis dahin bei Verkauf oder Versetzung des Schlosses an keinen Feindseligkeiten gegen das Stift teilzunehmen; sie und der Erzbischof verzichten gegenseitig auf die Forderung nach Wiedergutmachung früherer Schädigungen.
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Hornecke von Hornberg d. A. und seine Söhne Hornecke d.J., Simon, Arnold und Nythart versprechen zum Dank für die Hilfe des Erzbischofs Dietrich von Mainz beim Gewinn des Schlosses Jagstberg (Jaspurg) und für die Überlassung des Mainzer Teiles dieses Schlosses, ihm dieses Schloss jederzeit gegen jedermann - mit Ausnahme ihres Herrn, des Bischofs von Würzburg - offen zu halten, bis sie ihm 60 Gulden bezahlt hätten; sie verpflichten sich auch eidlich, bis dahin bei Verkauf oder Versetzung des Schlosses an keinen Feindseligkeiten gegen das Stift teilzunehmen; sie und der Erzbischof verzichten gegenseitig auf die Forderung nach Wiedergutmachung früherer Schädigungen.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 474 S U 25
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 474 S Mainz, Erzstift: württ. Orte, Urkunden
Mainz, Erzstift: württ. Orte, Urkunden >> Urkunden des erzbischöflichen Archivs >> 1. Weltlicher Schrank
1441 Juni 5 (Montag in den heiligen Pfingstviertagen)
Urkunden
Siegler: Hornecke von Hornberg d.A.; Hornecke d.J. von Hornberg; Simon von Hornberg; Arnold von Hornberg; Nythart von Hornberg
Überlieferungsart: Insert
Vermerke: Insert in Bü 25
Überlieferungsart: Insert
Vermerke: Insert in Bü 25
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:48 MEZ
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