Der Römische Kaiser Ludwig bekundet, daß er Walram Grafen von Sp., seinen Landvogt in der Wetterau (Wetreye), bevollmächtigt hat, die von seinen Vorgängern, römischen Königen und Kaisern, versetzten Reichsgüter in seinem Namen auszulösen. Er versetzt diese Güter dem Grafen und seinen Erben für die aufgewendeten Summen. Walram und seine Erben sollen sie innehaben und genießen, bis sie von Ludwig und seinen Nachfolgern im Reich ausgelöst werden. Alle Getreuen des Reiches werden aufgefordert, Walram bei der Lösung von Reichs wegen gehorsam zu sein. Siegel des Kaisers.
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Der Römische Kaiser Ludwig bekundet, daß er Walram Grafen von Sp., seinen Landvogt in der Wetterau (Wetreye), bevollmächtigt hat, die von seinen Vorgängern, römischen Königen und Kaisern, versetzten Reichsgüter in seinem Namen auszulösen. Er versetzt diese Güter dem Grafen und seinen Erben für die aufgewendeten Summen. Walram und seine Erben sollen sie innehaben und genießen, bis sie von Ludwig und seinen Nachfolgern im Reich ausgelöst werden. Alle Getreuen des Reiches werden aufgefordert, Walram bei der Lösung von Reichs wegen gehorsam zu sein. Siegel des Kaisers.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 332
Sp. U 1024
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1301-1350
1346 März 25
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 332. Deutsch. Sg. angeh., wie Nr. 516, hbraun, l. besch., mit Rücksg. Abschr.: KA 67/1340 fol. 44'. In Nr. 13953(18. Jahrh.). M 383/13 fol. 228. Druck: Winkelmann 2 Nr. 665.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "der geben ist ze Heydelberg an unser ffrawen tag in der vasten 1346 in dem zweiunddreizzigsten jare unsers richs und inn dem neuntzehenden des keisertu{o}ms."
Ausstellungsort: Heidelberg
Originaldatierung: "der geben ist ze Heydelberg an unser ffrawen tag in der vasten 1346 in dem zweiunddreizzigsten jare unsers richs und inn dem neuntzehenden des keisertu{o}ms."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 332. Deutsch. Sg. angeh., wie Nr. 516, hbraun, l. besch., mit Rücksg. Abschr.: KA 67/1340 fol. 44'. In Nr. 13953(18. Jahrh.). M 383/13 fol. 228. Druck: Winkelmann 2 Nr. 665.
Ausstellungsort: Heidelberg
Originaldatierung: "der geben ist ze Heydelberg an unser ffrawen tag in der vasten 1346 in dem zweiunddreizzigsten jare unsers richs und inn dem neuntzehenden des keisertu{o}ms."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 332. Deutsch. Sg. angeh., wie Nr. 516, hbraun, l. besch., mit Rücksg. Abschr.: KA 67/1340 fol. 44'. In Nr. 13953(18. Jahrh.). M 383/13 fol. 228. Druck: Winkelmann 2 Nr. 665.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ