Der Fall Filbinger
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/35 Bü 554
H 63/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/35 Nachlass Dr. Gebhard Müller, Ministerpräsident, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, CDU-Politiker (* 1900, + 1990)
Nachlass Dr. Gebhard Müller, Ministerpräsident, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, CDU-Politiker (* 1900, + 1990) >> 5. "Politikbereiche" >> 5.1 Parteipolitiker >> 5.1.2 Persönlichkeiten der CDU
1978-1979
Enthält u.a.: Dankschreiben des Staatsministeriums für die Übersendung des Artikels von Rolf Hochhuth in der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 17. Februar 1978; Gutachten von Karl Lackner und Vermerk von Hans Schneider zum Aufsatz "Nationalsozialistisches Strafrecht. Kritische Würdigung des geltenden Strafgesetzbuches und Ausblicke auf die kommende Strafrechtsreform" von Hans Filbinger, Werkblätter des Neudeutschland, 1934; Entwurf eines Offenen Briefes des Staatsministeriums zur Verteidigung Filbingers, 26. Mai 1978; Artikel "Das Gebot der Toleranz darf nicht verlassen werden" von Gebhard Müller, 22. Mai 1978; Notizen zum Artikel von Gerd Bucerius in "Die Zeit" vom 9. Juni 1978; Schreiben von Reinhard Wüst, Rechtsanwalt, an Gebhard Müller zum Fall Filbinger, Mai - Juli 1978; Notizen von Gebhard Müller zu Gesprächen mit Hans Filbinger, Eugen Gerstenmaier, Kurt Georg Kiesinger und G. Renner über den Fall und das Verhalten der CDU, 25. Juli bis 7. August 1978; Zeitungsausschnitte zum Rücktritt von Hans Filbinger; Korrespondenz mit Hans Filbinger zur Publikation des Bandes "Hans Filbinger. Der 'Fall' und die Fakten", hrsg. von Bruno Heck, 1980, Juli - September 1979
1 Bü
Archivale
Renner, G.
Wüst, Reinhard
CDU; Fall Filbinger
Ministerpräsident; Rücktritt Filbinger
Nationalsozialistisches Strafrecht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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- 5.1.2 Persönlichkeiten der CDU (Gliederung)