Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar belehnt für sich und seine Vettern Ludwig Heinrich, Johann Moritz, Georg Friedrich, Heinrich, Wilhelm Friedrich und Johann Franz, alle Grafen zu Nassau-Katzenelnbogen, nach dem Tod des Johann Henrich von Diez, dessen Sohn Adam Friedrich Achaz von Diez mit dem Erbmarschallamt von Diez, womit 1517 Dietrich von Diez der Alte durch den Grafen Wilhelm zu Nassau-Diez und später Hans Jacob, darauf Johann Heinrich von Diez belehnt worden sind, sowie mit allen daran haftenden Gerechtigkeiten wie 1510 Juni 25, worüber der Belehnte durch seinen Anwalt Georg Friedrich von Waldendorff den Lehnseid abgelegt hat.
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Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar belehnt für sich und seine Vettern Ludwig Heinrich, Johann Moritz, Georg Friedrich, Heinrich, Wilhelm Friedrich und Johann Franz, alle Grafen zu Nassau-Katzenelnbogen, nach dem Tod des Johann Henrich von Diez, dessen Sohn Adam Friedrich Achaz von Diez mit dem Erbmarschallamt von Diez, womit 1517 Dietrich von Diez der Alte durch den Grafen Wilhelm zu Nassau-Diez und später Hans Jacob, darauf Johann Heinrich von Diez belehnt worden sind, sowie mit allen daran haftenden Gerechtigkeiten wie 1510 Juni 25, worüber der Belehnte durch seinen Anwalt Georg Friedrich von Waldendorff den Lehnseid abgelegt hat.
170 I, 6774
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 17. Jahrhundert >> 1626-1650 >> 1649
1649 August 3
Ausfertigung. Pergament
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1649 den 3 augusti
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel fehlt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel fehlt
Abschrift auch in Abt. 171 Nr. Z 4596
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ