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Kaiser Wilhelm Museum Krefeld
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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
A013_IV_085
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
Die Akte beinhaltet die chronologisch sortierte Geschäftskorrespondenz zwischen Michael Hertz und Paul Wember, dem Direktor des Kaiser Wilhelm Museums, Krefeld. Sie besteht aus zwei Teilen. Teil A behandelt die Korrespondenz der Jahre 1951-1955 und Teil B 1956-1959. Inhalt der Schreiben sind zumeist Verkaufsangebote, Lieferscheine, Leihanfragen, Preislisten, Rechnungen und die Organisation verschiedener Ausstellungen.
Teil A:
Wember und Hertz besuchen im Juli 1953 gemeinsam die Miró-Ausstellung in der Pariser Galerie Maeght, um sich einen persönlichen Eindruck der Werke zu verschaffen. Vom 10. bis zum 14. Januar 1954 findet die erste deutsche Miró-Ausstellung im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld statt, sodass die Korrespondenz zwischen diesen Terminen Miró zum Hauptthema hat. Vom 21.02.1954 bis 28.03.1954 findet die Ausstellung in Stuttgart statt und wird anschließend vom Haus am Waldsee in Berlin übernommen (Briefe vom 29.12.1953 und 16.03.1954).
Inhalt der Schreiben sind des Weiteren Lagerlisten, wie u.a. der Lithographien und Aquatinten Pablo Picassos aus dem Besitz Hertz` (23.03.1953) und Preisverzeichnisse, wie z.B. der Kollektion Giacometti (02.05.1955).
Die Akte enthält außerdem den handschriftlichen Brief Paul Wembers vom 17.08.1955, in dem er Michael Hertz von der Übernahme von Haus Lange berichtet.
Teil B:
In der Akte findet sich eine Collage mit hellgrünem und rosa Papier auf Karton als Klappkarte. Das Exemplar ist handschriftlich nummeriert: 18/50. Die Collage wurde von Berto Lardera für Paul Wember anlässlich der Geburt von dessen Tochter Victima am 28. August 1958 entworfen. Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit der Geburtsanzeige von Dr. Paul Wember und Tomma Wember anlässlich der Geburt ihrer Tochter Victima, Krefeld am 28. August 1958.
Weiterhin finden sich in der Akte verschiedene Listen, wie z.B. Hertz` Aufzählung gegenwärtiger Bestände an graphischen Blättern von Pablo Picasso und Joan Miró (16.01.1956) und die Liste von Miró-Graphiken mit Bewertung nach dem damaligen Stand (25.05.1959).
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Der Spiegel, Galerie: Köln
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Kahnweiler, Daniel-Henry: Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris
Maeght, Galerie: Paris
Parnass, Galerie: Wuppertal
Park-Bernet: New York
enthält Künstler/innen:
Baumeister, Willi
Beaudin, André Gustave
Beckmann, Max
Braque, Georges
Calder, Alexander
Chagall, Marc
Coester, Otto
Corinth, Lovis
Eluard, Paul
Giacometti, Alberto
Kandinsky, Wassily
Kirchner, Ernst Ludwig
Kollwitz, Käthe
Lardera, Berto
Léger, Fernand
Macke, August
Marc, Franz
Marini, Marino
Masson, André
Matisse, Henri
Miró, Joan
Moore, Henry
Nay, Ernst Wilhelm
Nolde, Emil
Picasso, Pablo Ruiz
Schmidt-Rottluff. Karl
Sonderborg, K.R.H.
Uhlmann, Hans
enthält Sammler/innen:
Berggruen, Heinz
Domnick, Ottomar
Fischer, Ernst
Haubrich, Dr. Josef
Lange, Hermann
enthält Museen/Institutionen:
Baden-Baden, Staatliche Kunsthalle
Berlin, Staatliche Museen
Berlin, Haus am Waldsee (Briefwechsel mit Dr. Karl Ludwig Skutsch)
Bremen, Kunsthalle
Documenta
Dortmund, Museum am Ostwall
Düsseldorf, Kunstsammlungen
Düsseldorf, Kunstverein
Düsseldorf, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
Frankfurt, Kunstverein
Freiburge, Kunstverein
Hamburg, Kunstverein
Hannover, Kestner-Gesellschaft
Krefeld, Kaiser-Wilhelm-Museum (Briefwechsel mit Direktor Dr. Paul Wember)
Köln, Kölnischer Kunstverein
Köln, Museum Eigelsteintorburg
Lübeck, Sankt Annen-Museum
München, Städtische Galerie
Paris, Musée National d`Art Moderne
Stuttgart, Galerieverein
Stuttgart, Württembergischer Galerieverein
Wuppertal, Jährling, Rolf
darin sonstige Personen/ Körperschaften:
Gräbke, Hans Arnold
Grohmann, Prof. Will
Grote, Dr. Ludwig
Gurlitt, Dr. Hildebrand
Musper, Heinrich Theodor
Reidemeister, Prof. Dr. Leopold
Reygers, Dr. Leonie
Röthel, Dr. Hans Konrad
Rüdlinger, Arnold: Basel
Schmalenbach, Dr. Werner
Stünke, Frau Dr. Eva
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.