Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich und mit Georg v. Harstall, Amtmann zu Creuzburg
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.2 Sachsen, Ernestinische Linie >> 3.106.2.1 Kurfürsten und Herzöge
21. - 30. Juni 1546
Enthält: 1546 Juni 21 - 30. Der Kurfürst dankt für die Übersendung der dem Landgrafen vom König von Frankreich geschenkten Hunde. Kundschaften über Rüstungen des Kaisers. Gegenmaßnahmen, eigene Rüstung. Auschreiben eines Bundestages. Verhandlungen mit Frankreich und England. Haltung Bayerns. Herzog Moritz von Sachsen vermittelt in der wolfenbüttelschen Sache. Regensburger Reichstag. Der Bischof von Bremen und das Kapitel zu Verden antworten wegen der dortigen neuen Vergardungen des Andreas Bockmor und des Johann v. Münchhausen. Kurbrandenburg antwortet wegen der kölnischen Sache und anderer auf dem Reichstage zu behandelnder Punkte. Ludovicus ab Armis aus Venedig hat den Welschen Guidus Jannitus mit einer Kredenz zum Kurfürsten gesandt; Jannitus legt in dessen Auftrag die Lage in der Romagnola und die Unterdrückung der Evangelischen in Italien dar; der Kurfürst hat mündlich antworten lassen. Georg v. Harstall berichtet über die Mitteilungen des von Regensburg über Kassel zurückreisenden Gesandten der Stadt Braunschweig an ihn. Bundesbeiträge. Haltung von Kurmainz. Geplante Zusammenkunft zu Arnstadt oder an einem anderen Orte mit Köln, Pfalz und Württemberg. Der Landgraf unterrichtet über seine Maßnahmen zur Aufstellung von Truppen. Briefwechsel zwischen dem Kurfürsten und seinen Räten zu Regensburg, besonders über die Rüstungen des Kaisers (Abschriften); Schreiben der Räte der Kurfürsten von Köln, Pfalz und Sachsen zu Regensburg an den Kaiser, mit den im Gang befindlichen Rüstungen keinen Kurfürsten, Fürsten oder Stand des Reiches zu schädigen (Abschrift); das Schreiben soll auch an die anderen Fürsten und Stände gegeben werden. Schreiben (Abschrift) des Dr. Simon Pistoris an die Herzogin von Rochlitz über die Rüstungen des Markgrafen Albrecht von Brandenburg sowie über weitere Rüstungen, die angeblich der Kaiser gegen die Kurfürsten und Fürsten, besonders den Kurfürsten von Sachsen, veranstaltet; angeblich haben die Grafen, Herren und Ritter zu Halle die kaiserlichen Kommissare gebeten, dahin zu wirken, daß die von ihren Vorfahren gestifteten geistlichen Güter von den Fürsten 'zu mildem Nutz' verwendet werden. Gegenrüstungen des Kurfürsten und des Landgrafen. Irrung zwischen Pfalz und Bayern wegen der Kur. Entschuldigung der Auditoren und Kollokutoren wegen ihrer Abreise von Regensburg. Auch die Werbungen des Johann v.d. Asseburg scheinen auf Markgraf Albrecht zurückzugehen. Nachbarliche Gebrechen zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz. Dänemarks Ansuchen um Auslieferung des gefangenen Jakob v.d. Schulenburg; die Gefangennahme des Bischofs von Lübeck durch Martin v. Waldenfels. Die oberländischen Stände lassen dem Kaiser keine Knechte folgen, haben zum Teil seine Hauptleute angehalten und sich einen Gegenlauf vorgenommen; angeblich verhindern die Schweizer dem welschen Volk den Durchzug. Herzog Johann Ernst von Sachsen wird sein Land durchziehende Rittmeister des Markgrafen Albrecht niederwerfen lassen. Unter Hinweis auf Briefe des Sebastian Schertlin aus Ulm zeigt der Landgraf dem Kurfürsten die Notwendigkeiten auf, die sächsischen Stände einzuberufen, wie er mit den oberländischen (nach Ulm) bereits getan hat, und ebenfalls Knechte anzunehmen. Die Festungen Wolfenbüttel, Steinbrück und Schöningen sollen geschleift werden. Kundschaft des Ludolf Rauschenplatt über eilige Rüstungen der Gegenseite; Besorgnis des Landgrafen, zu spät mit den Rüstungen fertig zu werden. Straßburg übersendet ein Schreiben des Deutschmeisters. Heinrich Riedesel wird vom Kurfürsten von der Pfalz zum Landgrafen entsandt; der Kurfürst ist noch etwas kleinmütig. Der Landgraf schickt Jost Rau zum Herzog von Württemberg. Herzog Moritz von Sachsen aus Regensburg zurückgekehrt. Der Kaiser hat Musterung in Donauwörth gehalten. Herzog Moritz wird vom Kurfürsten zu persönlicher Zusammenkunft mit ihm und dem Landgrafen nach Weimar ein geladen. Herzog Ulrich von Württemberg hat Augsburg und Ulm Hilfe zugesagt. Einberufung der sächsischen Stände und Städte zu einem Tage nach Arnstadt. Zeitungen über die Türken. Unterdrückung der evangelischen Religion in Österreich u.a. Anerbieten des Georg v. Harde, Drosten zur Lippe, 200 Reiter anzuwerben
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Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
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Role in the proceeding
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