Sebastian Lieber, Endris Strohmayer und Bastian Miller, alle Bürger zu Ulm, entscheiden als städtische Bauschauer in einer Streitsache zwischen Hans Krafft, geheimer Rat, sowie Klaus Mehrlin und Jörg Pfadler, Bürger zu Ulm. Streitgrund war die Frage, ob das Wasser von den Dächern aller drei Genannten in Pfadlers Garten ablaufen und ob etwas in Merlins Hof ausgeschüttet oder gewaschen werden dürfe. Der Entscheid: Das Regenwasser darf ablaufen, jedoch soll im Hof nichts ausgeschüttet, sondern das schmutzige Wasser fortgetragen werden.
Vollständigen Titel anzeigen
Sebastian Lieber, Endris Strohmayer und Bastian Miller, alle Bürger zu Ulm, entscheiden als städtische Bauschauer in einer Streitsache zwischen Hans Krafft, geheimer Rat, sowie Klaus Mehrlin und Jörg Pfadler, Bürger zu Ulm. Streitgrund war die Frage, ob das Wasser von den Dächern aller drei Genannten in Pfadlers Garten ablaufen und ob etwas in Merlins Hof ausgeschüttet oder gewaschen werden dürfe. Der Entscheid: Das Regenwasser darf ablaufen, jedoch soll im Hof nichts ausgeschüttet, sondern das schmutzige Wasser fortgetragen werden.
E Krafft Urkunden, 171
K 719 U 199
E Krafft Urkunden Patrizierarchiv Krafft Urkunden
Patrizierarchiv Krafft Urkunden >> 2. Besitz und Einkünfte >> Hausbesitz und Einkünfte in Ulm
1553 Dezember 22.
Archivale
Siegelbefund: 1 Sg. anh., fehlt
Rückvermerke: "Lad 14, Numero 13"; "Herr Hansen Kraffts Spruchbrieff gegen Georg Pfadler und Niclas Mehrlin de anno 1553"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: A.
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Datum: Freytag nach Thome Apostoli
Rückvermerke: "Lad 14, Numero 13"; "Herr Hansen Kraffts Spruchbrieff gegen Georg Pfadler und Niclas Mehrlin de anno 1553"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: A.
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Datum: Freytag nach Thome Apostoli
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International