Joß Ludwig von und zu Razenriedt und Maria Anna von Horben, Tochter des Geörg von Horben zu Ringenberg und der Maria Barbara von Horben, geb. Khunin von Belasy, schließen mit Rat und Gutheißen des Hanns Georg von und zum Sirggenstain, des Hanns Jacob von Prasberg, des Vaters der Braut, der Barbara von Freyberg, geb. von Horben, und der Susanna Reuchlerin von Meldeckh, geb. Khunin von Belasy, einen Heiratsvertrag. - S 1: Jos Ludwig von Razenriedt, S 2: Georg von Horben, S 3: Barbara von Freyberg, S 4: Albrecht von und zu Razenriedt. S 5: Veit Ernst Freiherr von Rechberg von Hochenrechberg, S 6: Sigmundt Friderich von Freyberg vom Eysenberg von Wellentingen und Hopfferaw, S 7: Johann Georg von und zum Sirggenstain - "So beschehen zue Breganz den sibenzehenden monatstag Octobris" 1638.
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Joß Ludwig von und zu Razenriedt und Maria Anna von Horben, Tochter des Geörg von Horben zu Ringenberg und der Maria Barbara von Horben, geb. Khunin von Belasy, schließen mit Rat und Gutheißen des Hanns Georg von und zum Sirggenstain, des Hanns Jacob von Prasberg, des Vaters der Braut, der Barbara von Freyberg, geb. von Horben, und der Susanna Reuchlerin von Meldeckh, geb. Khunin von Belasy, einen Heiratsvertrag. - S 1: Jos Ludwig von Razenriedt, S 2: Georg von Horben, S 3: Barbara von Freyberg, S 4: Albrecht von und zu Razenriedt. S 5: Veit Ernst Freiherr von Rechberg von Hochenrechberg, S 6: Sigmundt Friderich von Freyberg vom Eysenberg von Wellentingen und Hopfferaw, S 7: Johann Georg von und zum Sirggenstain - "So beschehen zue Breganz den sibenzehenden monatstag Octobris" 1638.
StAA, Fürststift Kempten Urkunden 6537
BayHStA, Personenselekt Cart. 156
Fürststift Kempten Urkunden
Fürststift Kempten Urkunden >> Fürststift Kempten Urkunden
1638
Fürststift Kempten, Archiv
Orig., Libell (8 Bl.), Papier mit Umschlag aus Perg.; Siegel aus rotem Wachs in Holzkapseln an Seidenschnüren, Unterschriften der Siegler
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Kasten: 177; Lade: C; Nummer: 17; Zus.: 1
Hundbiß v. Ratzenried, Jos Ludwig
Horben, Maria Anna v.
Horben, Georg v.
Horben, Maria Barbara v. (geb. Khuen v. Balasy)
Khuen v. Belasy, Maria Barbara
Syrgenstein, Johann Georg v. u. zu
Vogt v. Summerau zu Praßberg, Hans Jakob (d.J.)
Freyberg zum Eisenberg zu Hopferau, Barbara v.
Horben, Barbara v.
Reichlin v. Meldegg, Susanna
Khuen v. Belasy, Susanna
Hundbiß v. Ratzenried, Albrecht
Rechberg v. Hohenrechberg zu Osterberg, Veit Ernst Frhr. v.
Freyberg zum Eisenberg zu Hopferau, Sigmund Friedrich v.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ