Belehnung Heinrichs von Rommershausen u.a. mit einer Hufe in Gebersdorf anstelle Cappels durch Graf Gottfried von Reichenbach
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Urk. 18, 84
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1262 Sept. 15
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1260-1269
Hersfeld, 1262 September 15
Ausf. Perg. - DreieckSg. Gottfrieds von Reichenbach (leicht besch.) der Ausf. beiliegend; U.: S[...]FRIDI [...] DE RICHENBHAC, Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.280 Nr.4. In der Ausf. nur 1 Einschnitt vorh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum et actum in Hersfelt anno domini 1262, 17. Kal. Octobris in 6a feria octave natiuitatis beate Marie virginis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Gottfried von Reichenbach (Richenbach) bekundet, daß er mit einer Hufe in Gebersdorf (Geyfridisdorf), die Reinbold (Reymboldus) Pugil von ihm zu Lehen trug, den Ritter Heinrich von Rommershausen (Rumerhusin) sowie Wigand und Heinrich, Söhne des ehemaligen Schultheißen Eberhard in Homberg (Hoenberg), belehne, stellvertretend für das Stift Cappel (conseruandum conuentui monasterii sancte Marie uirginis sanctique Iohannis baptiste in Capella), wie sie schon früher andere Güter zum Nutzen dieses Stifts von ihm empfangen hatten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super manso in Gebersdorph quondam Renoldi pugilis. (15.Jh.) Super certos mansos in Geberßtorff. (Inventar 1527) xxxvii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Cappeler Brüder Richard Prior, Rudolf Schreiber (scriptor), Gerlach Kämmerer
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Hersfelder Bürger (cives) Ulrich Holzop, Bertold von Kirchheim (Kircheim), Heinrich
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 60v-61r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.143
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Gottfried von Reichenbach (Richenbach) bekundet, daß er mit einer Hufe in Gebersdorf (Geyfridisdorf), die Reinbold (Reymboldus) Pugil von ihm zu Lehen trug, den Ritter Heinrich von Rommershausen (Rumerhusin) sowie Wigand und Heinrich, Söhne des ehemaligen Schultheißen Eberhard in Homberg (Hoenberg), belehne, stellvertretend für das Stift Cappel (conseruandum conuentui monasterii sancte Marie uirginis sanctique Iohannis baptiste in Capella), wie sie schon früher andere Güter zum Nutzen dieses Stifts von ihm empfangen hatten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super manso in Gebersdorph quondam Renoldi pugilis. (15.Jh.) Super certos mansos in Geberßtorff. (Inventar 1527) xxxvii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Cappeler Brüder Richard Prior, Rudolf Schreiber (scriptor), Gerlach Kämmerer
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Hersfelder Bürger (cives) Ulrich Holzop, Bertold von Kirchheim (Kircheim), Heinrich
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 60v-61r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.143
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ