Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Erzbischof Sebastian von Mainz und Dechant und Kapitel des Domstifts. Bericht des Oberamtmanns Alexander v.d. Tann. Instruktion für den mainzischen Rat Ritter Konrad v. Hattstein. Memorial für die Unterredung Philipps mit dem Erzbischof, Protokoll über deren Verlauf. Entwurf zu einem mainzischen Ausschreiben. Verschreibung. Schreiben des Friedrich v. Stockheim Vitztums im Rheingau und Antwort
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Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Erzbischof Sebastian von Mainz und Dechant und Kapitel des Domstifts. Bericht des Oberamtmanns Alexander v.d. Tann. Instruktion für den mainzischen Rat Ritter Konrad v. Hattstein. Memorial für die Unterredung Philipps mit dem Erzbischof, Protokoll über deren Verlauf. Entwurf zu einem mainzischen Ausschreiben. Verschreibung. Schreiben des Friedrich v. Stockheim Vitztums im Rheingau und Antwort
3, 2093
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.66 Mainz
1545-1547
Enthält: 1545 Oktober, November. Dank für das vom Kapitel während der Sedisvakanz zugesandte Fähnlein Knechte. Glückwunsch zur Wahl des neuen Erzbischofs, Antwort auf die mainzischen Werbungen durch Konrad v. Hattstein und Alexander v.d. Tann. Offizielle Anzeige der Wahl
Enthält: 1546 Januar. Werbung des Alexander v.d. Tann beim Erzbischof zu Aschaffenburg: Warnung Philipps an diesen, sich in Praktiken hineinziehen zu lassen
Enthält: dem Erzbischof durch den Papst und den Bischof von Augsburg der Kardinalshut angeboten, von ihm jedoch abgelehnt, eine Zusammenkunft mit Philipp für die Zeit verabredet, wenn der Kurfürst zur Einnahme der Huldigung in die mainzischen Ämter in Hessen und aufs Eichsfeld reise. Die Kandidaten für den Trierer Koadjutorposten, Mainz für den v. Walderdorff, Kurpfalz für den Propst zu Ellwangen, Bemühungen des Kaisers durch Naves für den v. Krichingen, Irrungen wegen des vom Kurfürsten geforderten Subsidiums von den Dörfern Stockstadt und Wolfskehlen im Amte Gernsheim. Konrad v. Hattstein als Gesandter des Kurfürsten bei Philipp in Frankfurt wegen der verabredeten Zusammenkunft
Enthält: Februar. Unterredung Philipps mit dem Kurfürsten zu Höchst: Vorschläge an Mainz zur Abwendung des Krieges wegen der Kölner Irrungen: Die sechs Kurfürsten in Gelnhausen oder Fulda zu versammeln, Werbungen im Erzstift zu verbieten und keinen Durchzug zu gestatten, den Reichstag nicht an den Rhein legen zu lassen, bei der Belehnung mit den Regalien keine Neuerung zu dulden, das Reichssiegel in seine Hand zu bringen und für die Einsetzung eines deutschen Rates in Reichssachen zu wirken. Abgesandte der Kurfürsten von Pfalz und Sachsen und des Landgrafen Philipp in Köln und Bonn, um über die Verteidigungsmittel von Kurköln Erkundigung einzuziehen. Die von Mainz bereits begonnene Ausschreibung des Kurfürstentages wegen der zweideutigen Haltung von Kurpfalz wieder eingestellt. Der Kurfürst durch Naves persönlich zum Reichstag nach Regensburg berufen. Bevorstehende Ankunft des Kaisers in Speyer
Enthält: April. Geplante Zusammenkunft Philipps mit dem Erzbischof, Verhinderung des Landgrafen und Krankheit des Erzbischofs. Abschrift eines Schreibens des brandenburgischen Marschalls Adam Trott an den Erzbischof von Mainz betr. seine Unterredung mit dem Landgrafen und das Zustandebringen einer Versammlung der Kurfürsten und Stände in Sachen der Religion
Enthält: Mai. Beschwerde Philipps über eine Schmähschrift des angeblich im Mainzer Augustinerkloster sich aufhaltenden Gerhard Lorichins gen. Hadamarius
Enthält: August. Aufforderung an Mainz, dem kaiserlichen Kriegsvolk den Durchzug nicht zu gestatten. Siehe Nr. 896
Enthält: 1546 Dezember. 1547 Januar. Die dem Erzstift von den Verbündeten auferlegte Kontribution von 40000 fl. Weigerung der Stadt Frankfurt, die zweite Rate dieser Summe (25000 fl.) ohne Anweisung des Landgrafen in Empfang zu nehmen. Ein Teil dieser Summe (10000 fl.), welche die landgräflichen Bevollmächtigten in Frankfurt zurückgelassen hatten, bei der Besetzung Frankfurts durch Büren von Konrad v. Hattstein entführt. Verhandlungen darüber. Bitte des Landgrafen um Entsendung einer vertrauten Persönlichkeit. Rechtfertigung des mainzischen Vitztums im Rheingau, daß die Kaiserlichen ohne seine Schuld über den Rhein gekommen seien
Enthält: Die Akten des Landgrafen aus der Zeit seiner Gefangenschaft (1547 September - 1551 März) siehe Nr. 1156
Enthält: 1546 Januar. Werbung des Alexander v.d. Tann beim Erzbischof zu Aschaffenburg: Warnung Philipps an diesen, sich in Praktiken hineinziehen zu lassen
Enthält: dem Erzbischof durch den Papst und den Bischof von Augsburg der Kardinalshut angeboten, von ihm jedoch abgelehnt, eine Zusammenkunft mit Philipp für die Zeit verabredet, wenn der Kurfürst zur Einnahme der Huldigung in die mainzischen Ämter in Hessen und aufs Eichsfeld reise. Die Kandidaten für den Trierer Koadjutorposten, Mainz für den v. Walderdorff, Kurpfalz für den Propst zu Ellwangen, Bemühungen des Kaisers durch Naves für den v. Krichingen, Irrungen wegen des vom Kurfürsten geforderten Subsidiums von den Dörfern Stockstadt und Wolfskehlen im Amte Gernsheim. Konrad v. Hattstein als Gesandter des Kurfürsten bei Philipp in Frankfurt wegen der verabredeten Zusammenkunft
Enthält: Februar. Unterredung Philipps mit dem Kurfürsten zu Höchst: Vorschläge an Mainz zur Abwendung des Krieges wegen der Kölner Irrungen: Die sechs Kurfürsten in Gelnhausen oder Fulda zu versammeln, Werbungen im Erzstift zu verbieten und keinen Durchzug zu gestatten, den Reichstag nicht an den Rhein legen zu lassen, bei der Belehnung mit den Regalien keine Neuerung zu dulden, das Reichssiegel in seine Hand zu bringen und für die Einsetzung eines deutschen Rates in Reichssachen zu wirken. Abgesandte der Kurfürsten von Pfalz und Sachsen und des Landgrafen Philipp in Köln und Bonn, um über die Verteidigungsmittel von Kurköln Erkundigung einzuziehen. Die von Mainz bereits begonnene Ausschreibung des Kurfürstentages wegen der zweideutigen Haltung von Kurpfalz wieder eingestellt. Der Kurfürst durch Naves persönlich zum Reichstag nach Regensburg berufen. Bevorstehende Ankunft des Kaisers in Speyer
Enthält: April. Geplante Zusammenkunft Philipps mit dem Erzbischof, Verhinderung des Landgrafen und Krankheit des Erzbischofs. Abschrift eines Schreibens des brandenburgischen Marschalls Adam Trott an den Erzbischof von Mainz betr. seine Unterredung mit dem Landgrafen und das Zustandebringen einer Versammlung der Kurfürsten und Stände in Sachen der Religion
Enthält: Mai. Beschwerde Philipps über eine Schmähschrift des angeblich im Mainzer Augustinerkloster sich aufhaltenden Gerhard Lorichins gen. Hadamarius
Enthält: August. Aufforderung an Mainz, dem kaiserlichen Kriegsvolk den Durchzug nicht zu gestatten. Siehe Nr. 896
Enthält: 1546 Dezember. 1547 Januar. Die dem Erzstift von den Verbündeten auferlegte Kontribution von 40000 fl. Weigerung der Stadt Frankfurt, die zweite Rate dieser Summe (25000 fl.) ohne Anweisung des Landgrafen in Empfang zu nehmen. Ein Teil dieser Summe (10000 fl.), welche die landgräflichen Bevollmächtigten in Frankfurt zurückgelassen hatten, bei der Besetzung Frankfurts durch Büren von Konrad v. Hattstein entführt. Verhandlungen darüber. Bitte des Landgrafen um Entsendung einer vertrauten Persönlichkeit. Rechtfertigung des mainzischen Vitztums im Rheingau, daß die Kaiserlichen ohne seine Schuld über den Rhein gekommen seien
Enthält: Die Akten des Landgrafen aus der Zeit seiner Gefangenschaft (1547 September - 1551 März) siehe Nr. 1156
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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