Aufträge Speers an einzelne Mitarbeiter seines Ministeriums
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BArch R 3/1627
BArch R 3 Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion
Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion >> R 3 Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion >> Zentralamt >> Ministerbüro Speer >> Organisation und Angelegenheiten des RMRuK und seiner Dienststellen >> Allgemeine Angelegenheiten des Ministeriums
1943-1945
Enthält:
Aufträge für:
Dr. Birkenholz:
Personalsache Werlin, Juni 1944
Personalreferent Bohr:
Personalstand des RMRuK (Zahlenangaben), Juni 1944
Dr. Carl:
Übersendung der Ausarbeitung über den Raum Moskau - Rybinsk an Himmler, Feb. 1944
Vizepräsident Clahes:
Stillegung der Elektrowerke Weissweiler entgegen Ministerbefehl, Sept. 1944; Strafsachen, grundsätzliche Anordnung des Ministers, Okt. 1944; Strafsache Anselm (Rehabilitierung des Beklagten), Dez. 1944; Bayerische Motorenwerke (BMW): Verfahren gegen Wehrwirtschaftsführer Hille sowie Ausscheiden von Admiral Lahs aus dem BMW-Aufsichtsrat, Jan. 1945; Beauftragung Mommsens mit der Vertretung des Rüstungsbevollmächtigten Dr. Wolff in Hamburg, April 1945
Dr. Fränk:
Genehmigung von Instandsetzungsarbeiten am Haus des Reichstagspräsidenten, Jan. 1944; Gestaltung der Trauerfeier für Prof. Brugmann; Büroräume für den Hauptausschuss Schiffbau Juli 1944; Vorschlag Kriegsverdienstauszeichnung für Oberbürgermeister Liebel, Nov. 1944; Schutz der Mitarbeiter mit "Auslandsverbindungen", Nov. 1944
Dr. Hettlage:
Finanzierung des Arbeitsstabes Geilenberg durch das Rüstungskontor, Juli 1944; Wechsel in der Betriebsführung und Beschleunigung der Reprivatisierung der Eisenwerke Rottenmann Juli 1944; Verrechnungskosten für den Sondereinsatz einzelner Mitarbeiter; Juli 1944; Versteuerung von Lagerbeständen, Nov. 1944; Unterstützung eines neuen Hochofenverfahrens (Unterredung mit Röchling), Dez. 1944
Hauptabteilungsleiter Hoffmann:
Vorbereitung von Planungen für den Wiederaufbau zerstörter Städte im Auftrag Hitlers, Dez. 1943; Bestellung des Reichssportblatts für den Minister, Mai 1944; Beschaffung einer Wohnung für Prof. Koch, Mai 1944; Gestaltung einer Gedächtnisstunde für Prof. Brugmann, Mai-Juni 1944; Interview Speers mit der Wirtschaftspresse, Juni 1944; Versendung der "Mappe Breker" an das Führerhauptquartier und an verschiedene Gäste Hitlers, Juni 1944; Freigabe der Lebensläufe der Mitarbeiter Henne und Weis zur Veröffentlichung in der Presse, Juni 1944; Zusammenstellung der amerikanischen Produktionszahlen für den Minister, Sept. 1944; Geschenke für einzelne Divisionskommandeure und Generaloberst Guderian, Okt. 1944; Namensänderung der Dienststelle "Zentralabteilung Kultur", Nov. 1944; Auswahl der Begleitung für die geplanten Frontreisen des Ministers, Dez. 1944
Dr. Hupfauer:
Anordnung Speers für den Fall der Verlegung seines Dienstsitzes auf Befehl Hitlers, April 1945
Staatssekretär Schulze-Fielitz:
Verlagerung der unter seiner Leitung stehenden Dienststellen nach Norden und Wahrnehmung seiner Aufgaben im Lenkungsbereich Energiewirtschaft von Hamburg aus, April 1945
Dr. Wolter:
UK-Stellung von Architekt Koller, Dez. 1943; Erhaltung zerstörter Kulturdenkmäler (Planung von Auftragserteilungen an die Hochbauverwaltungen Preußens und der anderen deutschen Länder), Febr. 1944; Vorbereitung der Herausgabe eines Gedenkbuches und Gedächtnisfeier für Prof. Brugmann, Mai-Juni 1944; Vorbereitung einer Tagung über Wiederaufbauplanung und Städtebau auf der Plassenburg, Mai 1944; Notizen über die in Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 stehenden Geschehnisse, Aug. 1944; Zusammenstellung der in der Zeit von August 1943 bis April 1944 durch feindliche Luftangriffe betroffenen Städte (Kugellagerindustrie) im süddeutschen Raum und in der Ostmark, Sept. 1944; Organisatorische Änderungen innerhalb des RMRuK (Wiederaufbaustab und OT-Propaganda), Okt. 1944; Geschenke an General Thomale und Oberst Holzhäuer, Okt. 1944
Aufträge für:
Dr. Birkenholz:
Personalsache Werlin, Juni 1944
Personalreferent Bohr:
Personalstand des RMRuK (Zahlenangaben), Juni 1944
Dr. Carl:
Übersendung der Ausarbeitung über den Raum Moskau - Rybinsk an Himmler, Feb. 1944
Vizepräsident Clahes:
Stillegung der Elektrowerke Weissweiler entgegen Ministerbefehl, Sept. 1944; Strafsachen, grundsätzliche Anordnung des Ministers, Okt. 1944; Strafsache Anselm (Rehabilitierung des Beklagten), Dez. 1944; Bayerische Motorenwerke (BMW): Verfahren gegen Wehrwirtschaftsführer Hille sowie Ausscheiden von Admiral Lahs aus dem BMW-Aufsichtsrat, Jan. 1945; Beauftragung Mommsens mit der Vertretung des Rüstungsbevollmächtigten Dr. Wolff in Hamburg, April 1945
Dr. Fränk:
Genehmigung von Instandsetzungsarbeiten am Haus des Reichstagspräsidenten, Jan. 1944; Gestaltung der Trauerfeier für Prof. Brugmann; Büroräume für den Hauptausschuss Schiffbau Juli 1944; Vorschlag Kriegsverdienstauszeichnung für Oberbürgermeister Liebel, Nov. 1944; Schutz der Mitarbeiter mit "Auslandsverbindungen", Nov. 1944
Dr. Hettlage:
Finanzierung des Arbeitsstabes Geilenberg durch das Rüstungskontor, Juli 1944; Wechsel in der Betriebsführung und Beschleunigung der Reprivatisierung der Eisenwerke Rottenmann Juli 1944; Verrechnungskosten für den Sondereinsatz einzelner Mitarbeiter; Juli 1944; Versteuerung von Lagerbeständen, Nov. 1944; Unterstützung eines neuen Hochofenverfahrens (Unterredung mit Röchling), Dez. 1944
Hauptabteilungsleiter Hoffmann:
Vorbereitung von Planungen für den Wiederaufbau zerstörter Städte im Auftrag Hitlers, Dez. 1943; Bestellung des Reichssportblatts für den Minister, Mai 1944; Beschaffung einer Wohnung für Prof. Koch, Mai 1944; Gestaltung einer Gedächtnisstunde für Prof. Brugmann, Mai-Juni 1944; Interview Speers mit der Wirtschaftspresse, Juni 1944; Versendung der "Mappe Breker" an das Führerhauptquartier und an verschiedene Gäste Hitlers, Juni 1944; Freigabe der Lebensläufe der Mitarbeiter Henne und Weis zur Veröffentlichung in der Presse, Juni 1944; Zusammenstellung der amerikanischen Produktionszahlen für den Minister, Sept. 1944; Geschenke für einzelne Divisionskommandeure und Generaloberst Guderian, Okt. 1944; Namensänderung der Dienststelle "Zentralabteilung Kultur", Nov. 1944; Auswahl der Begleitung für die geplanten Frontreisen des Ministers, Dez. 1944
Dr. Hupfauer:
Anordnung Speers für den Fall der Verlegung seines Dienstsitzes auf Befehl Hitlers, April 1945
Staatssekretär Schulze-Fielitz:
Verlagerung der unter seiner Leitung stehenden Dienststellen nach Norden und Wahrnehmung seiner Aufgaben im Lenkungsbereich Energiewirtschaft von Hamburg aus, April 1945
Dr. Wolter:
UK-Stellung von Architekt Koller, Dez. 1943; Erhaltung zerstörter Kulturdenkmäler (Planung von Auftragserteilungen an die Hochbauverwaltungen Preußens und der anderen deutschen Länder), Febr. 1944; Vorbereitung der Herausgabe eines Gedenkbuches und Gedächtnisfeier für Prof. Brugmann, Mai-Juni 1944; Vorbereitung einer Tagung über Wiederaufbauplanung und Städtebau auf der Plassenburg, Mai 1944; Notizen über die in Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 stehenden Geschehnisse, Aug. 1944; Zusammenstellung der in der Zeit von August 1943 bis April 1944 durch feindliche Luftangriffe betroffenen Städte (Kugellagerindustrie) im süddeutschen Raum und in der Ostmark, Sept. 1944; Organisatorische Änderungen innerhalb des RMRuK (Wiederaufbaustab und OT-Propaganda), Okt. 1944; Geschenke an General Thomale und Oberst Holzhäuer, Okt. 1944
Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion, 1940-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:19 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Tektonik)
- Wirtschaft, Rüstung, Landwirtschaft (Tektonik)
- Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion (Bestand)
- R 3 Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion (Gliederung)
- Zentralamt (Gliederung)
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- Organisation und Angelegenheiten des RMRuK und seiner Dienststellen (Gliederung)
- Allgemeine Angelegenheiten des Ministeriums (Gliederung)