A: Anna Steinprecherin von Nürnberg. S1: Herr Marquard Mendel, Bürger und des Rats zu Nürnberg. S2: Herr Niklas Gross d. J., Bürger und des Rats zu Nürnberg. E: Kloster Gnadenberg. Betreff: A übergibt sich dem Kloster mit der Bescheidenheit, dass Fritz Steinprecher d. Ä., Bruder von A und Bürger zu Nürnberg, und Fritz Steinprecher d. J., Vetter von A, 100 Gulden rhein. aus dem väterlichen Erbteil von A dem Kloster ausrichten sollen, wozu A dem Kloster noch ihre gesamte fahrende Habe an Bereitschaft, Kleidern und Kleinoden zubringt. Fritz Steinprecher d. Ä. und d. J. bekennen, dass die Übergebung und alles, wie es geschrieben steht, mit ihrem Willen und ihrer Gunst geschehen ist und versprechen, alles fest und unversehrt zu halten.
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A: Anna Steinprecherin von Nürnberg. S1: Herr Marquard Mendel, Bürger und des Rats zu Nürnberg. S2: Herr Niklas Gross d. J., Bürger und des Rats zu Nürnberg. E: Kloster Gnadenberg. Betreff: A übergibt sich dem Kloster mit der Bescheidenheit, dass Fritz Steinprecher d. Ä., Bruder von A und Bürger zu Nürnberg, und Fritz Steinprecher d. J., Vetter von A, 100 Gulden rhein. aus dem väterlichen Erbteil von A dem Kloster ausrichten sollen, wozu A dem Kloster noch ihre gesamte fahrende Habe an Bereitschaft, Kleidern und Kleinoden zubringt. Fritz Steinprecher d. Ä. und d. J. bekennen, dass die Übergebung und alles, wie es geschrieben steht, mit ihrem Willen und ihrer Gunst geschehen ist und versprechen, alles fest und unversehrt zu halten.
StAAm, Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden 217
BayHStA, KU Gnadenberg 1483 Juli 10
Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden
Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden >> Jahre 1476-1500
10. Juli 1483
Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Vermerke: Archivvermerk: No 15.
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch.
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:05 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden (Bestand)
- Jahre 1476-1500 (Gliederung)