Der Fürstlich Nassau-Wiesbaden-Idsteinische Dömänenfiskus kauft von den Erben der + Geheimrätin Henriette Wilhelmine von Kalm geb. von Breymann, nämlich den benannten Kindern der Tochter derselben Sofie Juliane von Hessberg für 18000 Gulden das sogenannte Stockheimer Gut (jetzt Kalmenhof) zu Idstein mit dem Haag und anderen Ländereien, sowie spezifizierte Nutzungen und Gefällen.
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Der Fürstlich Nassau-Wiesbaden-Idsteinische Dömänenfiskus kauft von den Erben der + Geheimrätin Henriette Wilhelmine von Kalm geb. von Breymann, nämlich den benannten Kindern der Tochter derselben Sofie Juliane von Hessberg für 18000 Gulden das sogenannte Stockheimer Gut (jetzt Kalmenhof) zu Idstein mit dem Haag und anderen Ländereien, sowie spezifizierte Nutzungen und Gefällen.
133, U 576
133 Nassau Usingen: Herrschaft Idstein
Nassau Usingen: Herrschaft Idstein >> Urkunden >> 1771-1780
1778 November 30
Original, Papier, Siegel und Unterschriften des Fürsten Karl Wilhelm, des Vormundes Schott von Schottenstein und des F. von St. George; desgleichen Kopie
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. Wiesbaden und Idstein, d. 30. Nov. 1778
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ