10. Parteien, Organisationen und Verbände
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Tektonik
Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
Das Sächsische Staatsarchiv verwahrt die in Sachsen in den regionalen Organisationsstrukturen entstandenen Unterlagen von Parteien und zahlreichen Massenorganisationen der SBZ/DDR sowie weiterer gesellschaftlicher Organisationen und juristischer Personen. Ergänzend tritt die bruchstückhafte Überlieferung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände hinzu.
Die Bestände der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) gewähren einen Überblick über die Organisation und Arbeitsweise innerhalb der Partei und verdeutlichen auch die politischen und gesellschaftlichen Verflechtungen in der DDR durch die Parallelstrukturen zur staatlichen Verwaltung. Das Archivgut des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) ermöglicht Einblicke in verschiedene gesellschaftliche Bereiche wie Sozialfürsorge, Feriengestaltung und Arbeitswelt.
Mit den Beständen der SED und des FDGB wurden zudem Unterlagen zur Geschichte von Widerstand, Verfolgung und Emigration während der Zeit des Nationalsozialismus übernommen. Als Teil dieser Sammlungen befinden sich im Sächsischen Staatsarchiv mehrere Nachlässe vor allem von führenden Funktionären der sächsischen Arbeiterbewegung und von Funktionsträgern des Parteiapparates der SED. Daneben sind zahlreiche Erinnerungsberichte unterschiedlichster Aussagekraft überliefert, die auf Anregung des früheren Zentralen Parteiarchivs verfasst worden sind, vor allem zu Persönlichkeiten und Ereignissen der Arbeiterbewegung, zum antifaschistischen Widerstand, zur deutschen Emigration während des Nationalsozialismus und zur Entwicklung in der SBZ/DDR.
Diese Unterlagen werden ergänzt durch sachthematische Sammlungen von Bildern, Flugblättern, Plakaten, Fotos und Tondokumenten.
Neben den Unterlagen weiterer gesellschaftlicher Organisationen wie der Freien Deutschen Jugend (FDJ) und des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB) werden auch Zeugnisse berufsständischer, sozialer, kultureller und anderer Vereinigungen und Verbände archiviert.
Die Bestände der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) gewähren einen Überblick über die Organisation und Arbeitsweise innerhalb der Partei und verdeutlichen auch die politischen und gesellschaftlichen Verflechtungen in der DDR durch die Parallelstrukturen zur staatlichen Verwaltung. Das Archivgut des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) ermöglicht Einblicke in verschiedene gesellschaftliche Bereiche wie Sozialfürsorge, Feriengestaltung und Arbeitswelt.
Mit den Beständen der SED und des FDGB wurden zudem Unterlagen zur Geschichte von Widerstand, Verfolgung und Emigration während der Zeit des Nationalsozialismus übernommen. Als Teil dieser Sammlungen befinden sich im Sächsischen Staatsarchiv mehrere Nachlässe vor allem von führenden Funktionären der sächsischen Arbeiterbewegung und von Funktionsträgern des Parteiapparates der SED. Daneben sind zahlreiche Erinnerungsberichte unterschiedlichster Aussagekraft überliefert, die auf Anregung des früheren Zentralen Parteiarchivs verfasst worden sind, vor allem zu Persönlichkeiten und Ereignissen der Arbeiterbewegung, zum antifaschistischen Widerstand, zur deutschen Emigration während des Nationalsozialismus und zur Entwicklung in der SBZ/DDR.
Diese Unterlagen werden ergänzt durch sachthematische Sammlungen von Bildern, Flugblättern, Plakaten, Fotos und Tondokumenten.
Neben den Unterlagen weiterer gesellschaftlicher Organisationen wie der Freien Deutschen Jugend (FDJ) und des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB) werden auch Zeugnisse berufsständischer, sozialer, kultureller und anderer Vereinigungen und Verbände archiviert.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 12:54 MEZ