Gerd Osthoff - er ist ungefähr 64 Jahre alt und wurde bei dem + Jaen auf dem Mersch erzogen - bezeugt, in der Zeit, als er bei diesem wohnte, bis er in den Dienst des + Herrn Berndt Lünings getreten sei, habe Jaen auf dem Mersch den Türken- (Thierken-) Garten neben dem neuen Land, das jetzt Herman Stalfort besitzt, besessen. Dieser habe niemals Jaen auf dem Mersche aus dem Feldgraben etwas schäffeln oder Plaggen mähen lassen. Er habe vielmehr Niemeyer, soweit dessen Anschuß sich erstreckt, und Ryskamp, soweit dessen Anschuß sich erstreckt, daraus Plaggen mähen lassen. Es sei auch ein Graben zwischen dem Thierken-Garten und dem Land des Herman Stalfort gewesen, welcher durch den Zuschlag gegangen sei, den Hermann von Jorgen Stalfort gekauft habe. Dieser Streit sei durch Zeugen auf Befehl Jaens geschlichtet. Ebenfalls als Zeuge erklärt Berndt Rempmeier, er sei zum Rißkamp geboren und erzogen worden. Hernach habe er mit Jorgen Stalfort auf dem Mersch gewohnt. Er sei etwa 50 Jahre alt. Er habe oft von seinem + Vater gehört, daß der + Jaen auf dem Mersch dem Großvater des jetzigen alten Niemeyer für das Stück Plaggenmahd, auf dem jetzt Herman Stalfort seinen Garten habe, ein Füllen gegeben habe. Er wisse auch wohl, daß Niemeier, so weit sich aufs Feld seine Plaggenmahd erstreckt, und Rißkamp, so weit er aufs Feld Ansprüche erhebt (verthediget), den Graben ausmähen und schaufeln lassen. Jaen auf dem Mersch und danach Diederich Schulte hätten sich niemals unterstanden, mehr als das, was zur Verbesserung des Grabens nötig sei, mit der Schüppe (Schupfen) zu erlangen gesucht (werben). Beglaubigung durch den Notar Johannes Sutoris.