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Streitsache der bremischen Ritterschaft gegen Detlef
Marschalck zu Abbenseth wegen rückständigen Rossdienstes
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Enthält: Gesuch der bremischen Ritterschaft an die braunschweig-lüneburgische Regierung in Stade vom 29. November 1678 um Auslieferung des beim Zöllner zu Lamstedt liegenden, Detlef Marschalck gehörenden Korns an die Ritterschaft wegen rückständigen Rossdienstes (mit Anlagen: Urteil und Mandat der schwedischen Regierung vom 22. November und 5. Dezember 1672 wegen Beschlagnahme bzw. Auslieferung von arrestierten Abgaben an die Ritterschaft in der Streitsache); Regierungsmandate vom 2. Dezember 1678; Gesuche Marschalcks vom 28. Januar und 4. Februar 1679 um Liquidation mit seinen Gläubigern wegen Hinzuziehung zu den Rossdienstgeldern und um Aufhebung der Exekution, mit nachfolgendem Regierungsmandat an die Ritterschaft vom 4. Februar 1679; Vorschlag der Ritterschaft vom 7. Februar 1679 zur Aufbringung der Marschalck'schen Rossdienstgelder, mit nachfolgender Kommissionserteilung der Regierung an den Einnehmer Hinrich Wolff zu Hechthausen wegen Verteilung des rückständigen Rossdienstes auf die Marschalck'schen Güter
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.