Altländer Sparkasse (Bestand)
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NLA ST, Dep. 27
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.2 Firmen- und Kammerarchive
1870-1990
Bestandsgeschichte: 1. Die Altländer Sparkasse
Die Altländer Sparkasse konnte 1998 ihr 125jähriges Jubiläum
feiern. Im Alten Land gab es seit 1839 mehrere Versuche zur
Gründung einer Sparkasse (Borstel, Francop, Jork,
Neuenfelde), doch keinem dieser Institute war eine längere
Existenz beschieden. Erst die am 1. Mai 1873 auf Initiative
des Amtes Jork gegründete Spar- und Leih-Casse des
Altenlandes sollte der Ausgangspunkt für die folgende
erfolgreiche Entwicklung zur heutigen Altländer Sparkasse
als Universalkreditinstitut werden. Die Sparkasse nahm
sofort einen guten Geschäftsverlauf, der starke
Spareinlagenzuwachs war ein getreuer Spiegel der hohen
Wirtschaftskraft des Alten Landes und der Sparfähigkeit
seiner Bewohner. Bald kamen neben dem Passivgeschäft, also
dem Sammeln von Spargeldern und ihrer verzinslichen Anlage,
neue Geschäftszweige im Aktivgeschäft hinzu, immer mehr
Filialen bzw. Geschäftsstellen im Alten Land wurden
gegründet.
Aus Anlaß ihres Jubiläums gab die Altländer Sparkasse eine
umfangreiche Festschrift heraus, in der die Geschichte der
Sparkasse in ihrem regionalen Umfeld detailliert aufgezeigt
wird (Bernd KAPPELHOFF, Die 125jährige Geschichte der als
"Spar- und Leih-Casse des Altenlandes" gegründeten Altländer
Sparkasse 1873 - 1998, Jork 1998).
2. Zum Bestand
Bei dem vorliegenden Bestand handelt es sich um Unterlagen
aus dem "Archiv" der Altländer Sparkasse, die im Herbst 1996
in Vorbereitung auf das 125jährige Jubiläum und die
Abfassung einer Firmenschrift von Dr. Kappelhoff als
Depositum in das Staatsarchiv übernommen wurden. Die
Unterlagen im "Archiv" der Altländer Sparkasse waren zu
diesem Zeitpunkt schon nicht mehr vollständig, unter anderem
wegen verschiedentlich stattgefundener Kassationen und
speziell auch durch Aktenverluste infolge der Sturmflut von
1962, die auch in Jork erhebliche Schäden anrichtete.
Bestandsgeschichte: Der Bestand setzt sich zum einem aus echtem, d.h. aus der
unmittelbaren Tätigkeit der Sparkasse erwachsenem Schriftgut
zusammen. Zum anderen Teil besteht er aus Sammlungsgut, d.h.
aus allen möglichen Sammlungen zur Geschichte der Sparkasse
(Fotokopien aus Akten der Sparkassenaufsicht, Zeitungen,
Literatur, sonstige Nachrichten etc.). Diese Unterlagen
reichen im allgemeinen bis in die unmittelbare Gegenwart.
Zusammen mit den bis in die 1940er Jahre überaus
inhaltsreichen und aussagekräftigen Akten der staatlichen
Sparkassenaufsicht des Staatsarchivs (vor allem Regierung
Stade, Kommunalaufsicht) waren die genannten Unterlagen die
alleinige Grundlage dafür, dass zum 125jährigen Jubiläum im
Jahr 1998 eine weitgehend lückenlose Firmengeschichte
geschrieben werden konnte.
Um auch die jüngere Überlieferung der Altländer Sparkasse
bis zu ihrer Fusion mit der Stadtsparkasse Stade 2000 zu
sichern, ist es wünschenswert, dass das vom Staatsarchiv
entwickelte Archivierungsmodell "Sparkassenunterlagen" auch
für die Altländer Sparkasse umgesetzt wird (s. Sparkasse.
Zeitschrift des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
5/96, S.240-242).
3. Sonstiges
Die von der Altländer Sparkasse abgegebenen Bücher befinden
sich in der Dienstbibliothek des Staatsarchivs (Zugang
2000/Nr. 46-56 )(Akte LG 10). Ebenfalls abgegebene
großformatige Bilder wurden der Bildersammlung des
Staatsarchivs (Rep. 1006) zugeführt.
Einzelne Geschäftsberichte sind im Bestand mehrfach
vorhanden. Auf eine Kassation wurde (zumindest zunächst)
verzichtet, da es sich bei den Doppelstücken zum Teil um
beglaubigte Ausfertigungen der Innenrevision handelt, zum
anderen Teil um die öffentlichen Geschäftsberichte.
Ordnung und Verzeichnung des Bestandes übernahm der
Unterzeichnete.
Stade, im Oktober 2000 Dr. Jan
Bestandsgeschichte: Lokers
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Altländer Sparkasse konnte 1998 ihr 125jähriges Jubiläum
feiern. Im Alten Land gab es seit 1839 mehrere Versuche zur
Gründung einer Sparkasse (Borstel, Francop, Jork,
Neuenfelde), doch keinem dieser Institute war eine längere
Existenz beschieden. Erst die am 1. Mai 1873 auf Initiative
des Amtes Jork gegründete Spar- und Leih-Casse des
Altenlandes sollte der Ausgangspunkt für die folgende
erfolgreiche Entwicklung zur heutigen Altländer Sparkasse
als Universalkreditinstitut werden. Die Sparkasse nahm
sofort einen guten Geschäftsverlauf, der starke
Spareinlagenzuwachs war ein getreuer Spiegel der hohen
Wirtschaftskraft des Alten Landes und der Sparfähigkeit
seiner Bewohner. Bald kamen neben dem Passivgeschäft, also
dem Sammeln von Spargeldern und ihrer verzinslichen Anlage,
neue Geschäftszweige im Aktivgeschäft hinzu, immer mehr
Filialen bzw. Geschäftsstellen im Alten Land wurden
gegründet.
Aus Anlaß ihres Jubiläums gab die Altländer Sparkasse eine
umfangreiche Festschrift heraus, in der die Geschichte der
Sparkasse in ihrem regionalen Umfeld detailliert aufgezeigt
wird (Bernd KAPPELHOFF, Die 125jährige Geschichte der als
"Spar- und Leih-Casse des Altenlandes" gegründeten Altländer
Sparkasse 1873 - 1998, Jork 1998).
2. Zum Bestand
Bei dem vorliegenden Bestand handelt es sich um Unterlagen
aus dem "Archiv" der Altländer Sparkasse, die im Herbst 1996
in Vorbereitung auf das 125jährige Jubiläum und die
Abfassung einer Firmenschrift von Dr. Kappelhoff als
Depositum in das Staatsarchiv übernommen wurden. Die
Unterlagen im "Archiv" der Altländer Sparkasse waren zu
diesem Zeitpunkt schon nicht mehr vollständig, unter anderem
wegen verschiedentlich stattgefundener Kassationen und
speziell auch durch Aktenverluste infolge der Sturmflut von
1962, die auch in Jork erhebliche Schäden anrichtete.
Bestandsgeschichte: Der Bestand setzt sich zum einem aus echtem, d.h. aus der
unmittelbaren Tätigkeit der Sparkasse erwachsenem Schriftgut
zusammen. Zum anderen Teil besteht er aus Sammlungsgut, d.h.
aus allen möglichen Sammlungen zur Geschichte der Sparkasse
(Fotokopien aus Akten der Sparkassenaufsicht, Zeitungen,
Literatur, sonstige Nachrichten etc.). Diese Unterlagen
reichen im allgemeinen bis in die unmittelbare Gegenwart.
Zusammen mit den bis in die 1940er Jahre überaus
inhaltsreichen und aussagekräftigen Akten der staatlichen
Sparkassenaufsicht des Staatsarchivs (vor allem Regierung
Stade, Kommunalaufsicht) waren die genannten Unterlagen die
alleinige Grundlage dafür, dass zum 125jährigen Jubiläum im
Jahr 1998 eine weitgehend lückenlose Firmengeschichte
geschrieben werden konnte.
Um auch die jüngere Überlieferung der Altländer Sparkasse
bis zu ihrer Fusion mit der Stadtsparkasse Stade 2000 zu
sichern, ist es wünschenswert, dass das vom Staatsarchiv
entwickelte Archivierungsmodell "Sparkassenunterlagen" auch
für die Altländer Sparkasse umgesetzt wird (s. Sparkasse.
Zeitschrift des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
5/96, S.240-242).
3. Sonstiges
Die von der Altländer Sparkasse abgegebenen Bücher befinden
sich in der Dienstbibliothek des Staatsarchivs (Zugang
2000/Nr. 46-56 )(Akte LG 10). Ebenfalls abgegebene
großformatige Bilder wurden der Bildersammlung des
Staatsarchivs (Rep. 1006) zugeführt.
Einzelne Geschäftsberichte sind im Bestand mehrfach
vorhanden. Auf eine Kassation wurde (zumindest zunächst)
verzichtet, da es sich bei den Doppelstücken zum Teil um
beglaubigte Ausfertigungen der Innenrevision handelt, zum
anderen Teil um die öffentlichen Geschäftsberichte.
Ordnung und Verzeichnung des Bestandes übernahm der
Unterzeichnete.
Stade, im Oktober 2000 Dr. Jan
Bestandsgeschichte: Lokers
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
4,5
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ