A: Pfalzgraf Otto II. von Pfalz-Neumarkt. S. A. E: Äbtissin Barbara und die ganze Sammung des Klosters Gnadenberg einerseits und die ganze Gemein zu Deinschwang andererseits. Betreff: Gütlicher Spruch in den Irrungen um das von der Gemein zu Deinschwang behauptete Holzrecht im Klosterholz, genannt das Pintzach. Der Spruch lautet dahingehend, dass der Gemein ein genau umschriebener Fleck im Klosterholz zu ewigen Zeiten zustehen soll. Beschreibung der Grenzen des Flecks: ´anhebend des Wegs, der da scheidet das jetztgemelte Holz Pintzach und die Hölzer genannt Deinschwanger Hölzer bis an die Marksteine, die wir (Pfalzgraf Otto II.) der Sachen dato dieses Briefs setzen haben lassen mit Willen und Wissen beider Parteien und in Beisein ihrer Anwälte. Der erste Markstein steht und stößt an Berthold Ratzen Holz und darnach hinauf den gesetzten Steinen nach, derer dann 24 sind, und der letzte ist und stößt an das Engeltaler Holz´.

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Staatsarchiv Amberg