Der Offizial der Würzburger Kurie vidimiert eine von Abt und Konvent des Klosters St. Stephan am selben Tag ausgestellte Urkunde, die hier im Wortlaut inseriert ist und folgenden Inhalt hat: Der gewählte und bestätigte Abt Heinrich [von Waltershausen] und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg verleihen Heinrich Flozze und seiner Ehefrau Jutta die Ellenmühle (molendinum dictum Frowen Ellen Mule) [in Würzburg] an der Pleichach zwischen der Mittelmühle (Metelmul) und der Baumgartenmühle gegen festgelegte Leistungen zu Erbrecht. Zeugen: Die Mönche Konrad Zobel und Siegfried von Wolmershausen (Wolmarshusen), Werner Schudel, Siegfried Hubesmann, Johannes Schutze, Siegfried Heilemschrot, Konrad Geyer (Gyr), Albert von Schweinfurt, Konrad von Ochsenfurt, Gottfried Slifer und viele andere. Datum 1336 sabbato ante dominicam Palmarum. Aussteller: Offizial. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der Offizial der Würzburger Kurie vidimiert eine von Abt und Konvent des Klosters St. Stephan am selben Tag ausgestellte Urkunde, die hier im Wortlaut inseriert ist und folgenden Inhalt hat: Der gewählte und bestätigte Abt Heinrich [von Waltershausen] und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg verleihen Heinrich Flozze und seiner Ehefrau Jutta die Ellenmühle (molendinum dictum Frowen Ellen Mule) [in Würzburg] an der Pleichach zwischen der Mittelmühle (Metelmul) und der Baumgartenmühle gegen festgelegte Leistungen zu Erbrecht. Zeugen: Die Mönche Konrad Zobel und Siegfried von Wolmershausen (Wolmarshusen), Werner Schudel, Siegfried Hubesmann, Johannes Schutze, Siegfried Heilemschrot, Konrad Geyer (Gyr), Albert von Schweinfurt, Konrad von Ochsenfurt, Gottfried Slifer und viele andere. Datum 1336 sabbato ante dominicam Palmarum. Aussteller: Offizial. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 144
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 113; Würzburger Urkunden 7879
Registratursignatur/AZ: W (15. Jh.); 48 (16. Jh.); 74 (18. Jh.); E i (18. Jh.); L 2 D 2 N 65 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1336 März 23
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Offizial; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 1, Nr. 398 (Insert) u. 399 S. 458 f.; QFW, Bd. 5, Nr. 154 (Insert) u. 155 S. 135 f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 1, Nr. 398 (Insert) u. 399 S. 458 f.; QFW, Bd. 5, Nr. 154 (Insert) u. 155 S. 135 f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Waltershausen, Heinrich von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Flozze, Heinrich, Würzburg
Flozze, Jutta, Würzburg
Zobel, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Mönch
Wolmershausen, Siegfried von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Mönch
Schudel, Werner
Hubesmann, Siegfried
Schutze, Johannes
Heilemschrot, Siegfried
Geyer, Konrad
Schweinfurt, Albert von
Ochsenfurt, Konrad von
Slifer, Gottfried
Würzburg, Offizial
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Mönch
Würzburg, Mühle, Ellenmühle
Würzburg, Mühle, Mittelmühle
Würzburg, Mühle, Baumgartenmühle
Pleichach, Gewässer
Würzburg, Beständner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:57 MESZ
Hierarchie
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