1.) Das adlige Gut zu Hombergshausen [Stadtteil von Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kr.] als Erblehen mit allem Zubehör, Freiheiten und Gerechtigkeit...
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Urk. 14, 11212
A I u, Schantz sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> Scha >> Schantz
1745 August 21
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Das adlige Gut zu Hombergshausen [Stadtteil von Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kr.] als Erblehen mit allem Zubehör, Freiheiten und Gerechtigkeiten, besonders auch dem so genannten Rodacker, der jährlich jeweils zwölf Metzen Korn und Hafer zinst; 2.) die dabei gelegene Wiese, genannt die Hasenau, wovon jährlich fünf Gulden in die Renterei zu Homberg zu liefern sind; 3.) eine Schaftrift oder Pferch zu Hombergshausen, wovon, wenn Schafe oder ein Pferch gehalten wird, ebenfalls jährlich fünf Gulden in die Renterei zu Homberg entrichtet werden müssen. Diese Lehngüter hatten die 1720 Belehnten mit Zustimmung des Lehnsherrn von den Erben des Kapitäns Johann Andreas Baurmeister gekauft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Christian Schantz
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Christian Schantz
Belehnte/r: Friedrich Christian Schantz, Sohn des verstorbenen hessischen Steuerrats Johann Georg Schantz, für sich und in Vormundschaft seiner minderjährigen Geschwister Ernst Wilhelm und Martha Sophia
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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